<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364</id><updated>2012-02-15T23:46:30.550-08:00</updated><title type='text'>nomaden der postmoderne</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>15</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-2081393860701314322</id><published>2008-05-07T04:49:00.001-07:00</published><updated>2008-05-07T04:51:02.384-07:00</updated><title type='text'>01./06.05.2008 – Abschied von Andalusien – Grenzcamp – Portugal – Extremadura.</title><content type='html'>... wir haben dann noch 1,5 entspannte Tage am Ufer des Sees verbracht. Die zwei Höhlenmenschen mitsamt Hund stießen wieder zu uns, ein Berg voll Wäsche wurde am Ufer gewaschen und getrocknet und ein zeitweise ortsansässiges Journalistenpärchen gesellte sich für kurze Zeit zu uns, wollte wissen, wie wir so leben, bestaunte unser High-Tech-Hippie-Dasein und versorgte uns mit Hintergrundinfos über Land und Leute sowie mit Tipps, wie wir unser weiteres Vorgehen (Reiseberichte schreiben und an den Mann bringen) angehen könnten. Wir erlebten einen Markttag in Ardales, auf dem sich Jung und Alt zwischen den wenigen Ständen und in der Kneipe neben dem Supermarkt traf, deckten uns mit Gemüse, Erdbeeren und Schokokuchen ein (schließlich feierten wir Richards 34. Geburtstag) und zogen letztendlich am Samstag, den 26.04.2008 in Richtung Ronda weiter. Zuvor besuchte uns (die wir unsere Wäsche noch an Leinen gespannt im Wind flattern ließen) noch die Guardia Civil und informierte uns, dass Camping hier nicht erlaubt sei. Wir beteuerten daraufhin, keineswegs hier campen zu wollen, denn wir waren ja eh kurz vor der Abreise. Müll haben wir natürlich auch nicht hinterlassen (schließlich bunkerten wir hinterm Bus einen randvoll gefüllten Sack mit Plastik, den wir zuvor aus dem See gefischt hatten und den wir  beim Verlassen des Sees im Müllcontainer abgeladen haben).&lt;br /&gt;Kurz vor Ronda suchten und fanden wir einen weiteren schönen Schlafplatz: Neben einem kleinen Wasserlauf, an dessen Ufern am nächsten Morgen wieder einmal Schafe und Ziegen weideten, parkten wir unsere Busse für die Nacht. Hundsgemeine Disteln verwehrten uns zwar große Teile des Geländes, und doch mäanderten wir des Nachts durch unseren „Garten“, in dem Hunderte von kleinen Männchen sich in kleinen Erdlöchern verschanzt hatten und volles Rohr in ihre Trillerpfeifen trillerten: so laute Heuschrecken hatten wir alle zuvor noch nie gehört. Richard experimentierte mit „GarageBand“, sein MacBook leuchtete mitten in der Prärie auf und hielt Grillenzirpen und lautstarkes Froschgequake, nebst dem „MockingBird“, der uns seit langer Zeit schon verfolgt, für die Nachwelt fest. Schon nach wenigen Minuten in unserem neuen zu Hause kam die Pinzette zum Einsatz um Distelnadeln aus unseren Fußsohlen zu entfernen und am Ufer des kleinen Baches, direkt neben unserem Lagerplatz, legen Martin und Kerstin eine natursteinerne und flusslaufgeformte Badewanne frei, die am nächsten Morgen zum Waschen und Geschirrspülen einlud: so machte Hausarbeit (wie zuvor schon das Wäschewaschen im See bei Ardales) wieder mal richtig Spaß.&lt;br /&gt;Von diesem Platz aus führte uns unser weiterer Weg dann teilweise die im „1000 Places to See before You Die“ beschriebene Straße von Ronda nach Arcos de la Frontera entlang, die, gesäumt von Korkeichen und Felswänden, auch wirklich sehr schön anzusehen war. Unterhalb von der „Lederstadt“ Ubrique“ landeten wir Sonntags abends dann an einem Stausee, dessen Ufer wieder bewachsen von Disteln und stark frequentiert war von Kühen sowie lustigen spanischen Wochenendausflüglern, die ihre Musik laut aufdrehten um dazu mitzutrommeln und auf ihren Mopeds oder auch auf ihren Autodächern liegend eine Runde über den trockenen Teil des Stausees zu drehen. Überhaupt, so haben wir festgestellt, sind die Spanier große Freunde des Motorcross-Sports und selbst kleine Knirpse heizen hier auf Mini-Mopeds durch die Gegend.&lt;br /&gt;Montags gings dann weiter nach Arcos, einer vor rund 1000 Jahren gegründeten Stadt mit ultra-schmalen Gassen, in deren Hauseingänge wir uns bei Spazieren reinquetschten, jedes Mal wenn ein Auto sich dort durch zu schlängeln wagte. Ole und ich dinierten vortrefflich für 7€ in einem kleinen Restaurant und gegen Abend steuerten wir Zottels (ohne den blauen Bären) einen Schlafplatz in der Nähe an. Zwischen Arcos und der nächsten größeren Ortschaft nächtigten wir an einem kleinen Stausee, lauschten in der Dunkelheit dem Treiben einer oder mehrerer Ratten am Ufer  des Baches und beschlossen darum, all das, was mir normalerweise über Nacht draußen lassen würden (Kocher, Milchtopf usw.) lieber reinzuräumen....&lt;br /&gt;Da wir alle noch einen Abstecher an die Atlantikküste Andalusiens machen wollten, bestand tags darauf Martins und Kerstins Mission dann darin, eine Fähre über den Guadalquivir ausfindig zu machen. Die in ihre Karte eingezeichnete Fährverbindung bestand allerdings anscheinend schon seit den 60er Jahren nicht mehr. Uns Zottels dauerte es zu lange, auf genauere Koordinaten zu warten und so nahmen wir statt dessen einen Umweg über Sevilla in Kauf (ohne in die Stadt hineinzufahren). Sowohl Landschaft als auch die Atmosphäre im südwestlichen Zipfel Andalusiens war eine völlig andere als wir es bislang erlebt hatten. Das recht platte Land erinnerte mehr an Holland als an die Bergwelt, durch die wir in den vergangenen Wochen gereist sind. In Plastikplanengewächshäusern, die wir schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hatten, werden hier vornehmlich Erdbeeren angebaut. Frauen afrikanischen und arabischen Ursprungs warteten am Rande der wie mit dem Lineal gezogenen Straßen darauf, vom Erdbeerpflücken abgeholt zu werden. Da der Park Natural de Doñana eingezäunt und die Tore von der Guardia bewacht waren, nahmen wir zwecks Schlafplatzsuche ausnahmsweise unseren Reiseführer zu Hilfe und landeten auf einem Picknickplatz in einem Kiefernwäldchen, der allerdings relativ abgeranzt war. Während in „Mit dem Wohnmobil nach Südspanien“ öfters die Formulierung „Platz ist nachts sehr einsam“ zu finden ist, war uns dieser Ort eindeutig zu stark besucht. Die Shisha rauchenden Jungs oder die grillenden Mädels störten uns natürlich weniger, aber sobald die Dunkelheit eintrat, wussten wir nicht wirklich, ob es sich bei den Insassen der paar Autos, die später auf den Platz fuhren, nur um parkende Pärchen, oder um randalierende Halbstarke handeln würde. Die auf das völlig zerstörte Klohäuschen gesprayten Hakenkreuze schienen jedenfalls wenig vertrauenserweckend, und so machten wir schon abends unsere Karre komplett startklar, um im Notfall vom Bett auf den Fahrersitz springen und mit quietschenden Reifen abhauen zu können. Diesen unseren Fluchtplan mussten wir jedoch glücklicherweise nicht in die Tat umsetzen und so machten wir am nächsten Morgen einen kleinen Abstecher nach Almonte, ein mittelgroßes und ganz nettes Städtchen, aßen Erdbeereis zum Frühstück und trafen mittags wieder auf Martin und Kerstin, mit denen im Konvoi wir unseren Weg zur Küste fortsetzten. Wir trafen ein lustiges niederländisches Vater-Tochter-Gespann (ich gehe jedenfalls davon aus, dass es sich um Vater und Tochter handelte), die ihren Jaguar bis oben hin mit Camping-Equipment vollgestopft hatten um zusammen ins Blaue zu fahren, fanden abseits der Hotelhochburgen einen Parkplatz, auf dem wir die folgende Nacht verbrachten und ließen uns endlich wieder einmal Meerluft um die Nasen wehen.&lt;br /&gt;Auf der Fähre hatten Martin und Kerstin zwei Tage zuvor eine Familie aus Offenbach kennengelernt: Tanja, Alex, Rufus (2 Jahre) und Ada (8 Monate). Per SMS verabredeten wir uns mit ihnen ein paar Kilometer weiter auf einem Parkplatz, wieder direkt am Meer, und schlugen für die nächste Nacht dort unser Lager auf. Der Strand war völlig belagert mit Spaniern, die den ersten Mai feierten und auch wir stürzten uns in die Fluten, aalten uns in der Sonne, sammelten Muscheln und ließen es uns gut gehen. Einzig doof waren die Mücken, die zu jeder Tages und Nachtzeit aktiv waren. Ständig mussten wir uns selbst hauen und wurden trotzdem völlig zerstochen. Der einzige, der mit nur zwei Stichen davonkam, war Oli-Boli. Keine Ahnung, wie er das gemacht hat.&lt;br /&gt;Nach einem Einkaufsabstecher in Mezagón, wo gerade ein kleiner Umzug von Frauen in Flamencokleidern, teils auf Pferden reitend, statt fand, bewegten wir uns am nächsten Tag von der Küste aus weiter gen Norden. Da an Pfingsten in dieser Gegend ein großes Treffen der Roma statt findet, begegneten wir auf der Fahrt vielen lustigen Menschen, die in ihren Trachten an Picknicktischen tafelten oder auf Pferdekarren die Straßen entlangfuhren und uns fröhlich zuwinkten. Auf der Karte hatten wir uns einen See als Etappenziel ausgesucht, an den allerdings leider keine Straße heranführten. Da es langsam spät wurde und die Kinder anfingen, Terz zu machen, haben wir letztendlich auf einem kleinen Berg angehalten und dort die nächsten zwei Tage verbracht. Landschaftlich war das zwar nicht gerade ein Highlight, aber mit drei Bussen, Teppichen und Kissen auf dem Boden, Sonnensegeln für den Tag und einer Feuerstelle für die Nacht wurde auch dieser Ort zu einem gemütlichen Zuhause, in dem wir alle zusammen eine schöne Zeit verbracht haben.&lt;br /&gt;Da Richard, Ole und ich aber mit dem anstehenden Neumond Abschied von Martin und Kerstin feiern und langsam aber sicher unsere Heimreise antreten wollten, haben wir uns nach diesen drei Tagen wieder von den Offenbachern verabschiedet und mit unseren beiden Bussen die portugiesische Grenze angesteuert.&lt;br /&gt;Die neu gebaute Straße über die Grenze stellte sich allerdings als eines von zahlreichen Junta-Projekten heraus, die auf riesigen Reklameschildern beworben wird, um schließlich im Sande zu verlaufen, in eben welchem EU-Subventionen in Millionenhöhe versickern. Die Herren von der Junta, der andalusischen Mafia, wie Martin sie nennt, freuen sich unterdessen über die Deals, die sie in Vetternwirtschaftsmanier abgeschlossen haben, ziehen sich auf ihre Fincas zurück und rauchen ihre Havanas. Oder so. Jedenfalls endete die Straße nach Portugal an einem kleinen Grenzfluss, über den dann leider keine Brücke führte. Das machte aber nichts, denn der Fluss war wirklich wunderhübsch. Wir parkten nahe des Ufers und hatten großen Spaß, von Spanien nach Portugal und wieder nach Spanien und nochmal nach Portugal und dann wieder nach Spanien zu waten. Die Frösche quakten wieder mal die halbe Nacht lang, der Sternenhimmel war klar und weit und am nächsten Tag, den 05.05.08, fuhren wir dann schließlich auf anderem Wege nach Portugal rüber, um dort wieder mal auf die Suche nach einem Platz am See zu machen. Was uns wieder nicht gelang, da die Pisten um den See herum mit Zäunen und Toren versehen waren. Und weil es wieder mal höchste Zeit war, Nunus und Milch für Ole zu kochen, blieben wir auf einer schönen bunten Wiese stehen. Nach einer Weile kam der Besitzer des Grundstücks vorbei, ein Bauer, der gerade seine Kühe nach Hause trieb. Der meinte glatt, „warum habt ihr das Tor denn nicht aufgemacht und seid an den See gefahren? Macht das doch morgen mal, da könnt ihr schön stehen.“ Und dass wir wenige hundert Meter von seinem Haus entfernt campierten, war überhaupt kein Problem für ihn. Sehr sympathisch.&lt;br /&gt;Einige Meter von unserem Camp entfernt hat eine Storchenfamilie auf einem Strommast ihr Nest gebaut – eine architektonische Meisterleistung. Überhaupt haben wir in der vergangenen Woche, insbesondere auf den Kirchturmspitzen der Dörfer, echt viele dieser Vögel gesehen. Sind allerdings nicht von ihnen gebissen worden ;) Unsere Begegnung mit Alex, Tanja, Rufus und Ada hat uns gezeigt, dass wir mit einem Kind erst mal genug zu tun haben, da kann das zweite noch eine Weile auf sich warten lassen...&lt;br /&gt;Abends erreichte uns dann eine SMS von Martins Cousin Sebi und seiner Freundin Jana: die beiden sind vor 4 Tagen von Xanten aus gen Süden aufgebrochen und überraschten uns nun mit der Neuigkeit: „Sind 300km nördlich von Sevilla, wo seid ihr?“ Und, nachdem wir unsere Koordinaten durchgegeben hatten, schrieben sie prompt: „Wir sind in 3 Stunden bei Euch“. Und so war das dann auch. Wir feierten also bei einem kleinen Neumondfeuerchen nicht nur Abschied von Martin, Kerstin und Paula, sondern auch das Wiedersehen mit Sebi, Jana und deren Hund Shiva und blieben bis spät in die Nacht bei Sekt und Rotwein draußen sitzen. Eine Gottesanbeterin gesellte sich zu uns, nahm auf meinen Knien und auf Kerstins Hand Platz, bevor sie dann leider in einer Kamikazeaktion ins Feuer flatterte. Puh-hu!&lt;br /&gt;Überhaupt ist das hier wieder mal „Junglecamp“ pur. Nach einem erfrischenden Bad im See klebten kleine Würmchen an unseren Füßen und saugten sich daran fest und gerade eben, wo ich inzwischen wieder in Spanien, nun aber nicht mehr in Andalusien, sondern im Extremadura diese Zeilen tippe, kniff mich plötzlich etwas in einen meiner Zehen. Mit der Taschenlampe leuchtend entdeckte ich einen Tausendfüßler von etwa 15 cm Länge, der sich über unseren Teppich schlängelte und schließlich im Gras verschwand.&lt;br /&gt;Abgesehen von solch ungebetenen Gästen haben wir wieder mal ein schönes Fleckchen zum Übernachten gefunden: Unterhalb der Ortschaft Alange stehen wir wenige Meter von einem weiteren schönen See entfernt. Es gibt Grillplätze und einen netten Spielplatz und eine Dusche, auf die ich mich schon freue...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-2081393860701314322?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/2081393860701314322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=2081393860701314322' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/2081393860701314322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/2081393860701314322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/05/0106052008-abschied-von-andalusien.html' title='01./06.05.2008 – Abschied von Andalusien – Grenzcamp – Portugal – Extremadura.'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-794884061029812597</id><published>2008-04-24T09:54:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:19.039-08:00</updated><title type='text'>24.04.2008 – Von heißen Quellen in den Hagel, von Höhlen an 'nen See</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8Q9NVk5I/AAAAAAAAALs/ZR5P99tu4fc/s1600-h/20080415-IMG_0149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8Q9NVk5I/AAAAAAAAALs/ZR5P99tu4fc/s320/20080415-IMG_0149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857369852613522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9DNNVlEI/AAAAAAAAANE/trOO_GfBqd8/s1600-h/20080420-IMG_0008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9DNNVlEI/AAAAAAAAANE/trOO_GfBqd8/s320/20080420-IMG_0008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858233141040194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir waren also knappe 24h in Granada und können von uns behaupten, fast die ganze Stadt gesehen zu haben – von oben allerdings.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8RdNVk6I/AAAAAAAAAL0/0UkXs1xM6E8/s1600-h/20080415-IMG_0154.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8RdNVk6I/AAAAAAAAAL0/0UkXs1xM6E8/s320/20080415-IMG_0154.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857378442548130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Knapp unterhalb der Alhambra haben wir unsere Busse auf einer Straßeneinbuchtung mit Aussichtspunkt anbei abgestellt. Während Martin und Kerstin die Alhambra in Angriff nahmen, spazierten wir Zottels in die Altstadt hinunter. Ganz nett, ganz sympathisch, und mit Sicherheit ist Granada eine Stadt, die einen längeren Besuch wert ist, vorzugsweise mit Unterbringung über den Hospitality Club oder in einer kleinen Pension. Mit bewohnbarem Fahruntersatz allerdings ist das ein bisschen schwieriger. Und so wusste keiner von uns so genau, was wir, einmal in Granada angekommen, dort so wirklich sollten und beschlossen, gleich am nächsten Tag wieder in die Countryside abzutauchen. Bevor wir die Stadt verließen, nahmen wir aber zunächst einen Abstecher in ihre Gewerbe- und Industriegebiete vor: Martin und Kerstin hatten von einem Schrottplatz gehört, auf dem man noch ein paar Euros für alte Autobatterien bekommen sollte, derer sie zwei an Bord haben. Außerdem gibt es dort einen Güterumschlagplatz, an dem täglich etliche Kilos Gemüse als „Abfall“ anfallen. Unglücklicherweise wollten die beim Schrottplatz entweder über hundert oder gar keine Autobatterien von uns. Und für die Gemüse-Abstaub-Aktion waren wir mindestens eine Stunde zu spät dran. Außer einigen Litern Diesel, die wir also umsonst verfahren haben, kam unterm Strich für uns zumindest das Wissen raus, beim nächsten Mal vor 10h dort zu sein. Und den Weg kennen wir ja jetzt auch... oder? (Nicht, dass ich mir das gemerkt habe, aber irgendwer von uns hat das doch – richtig?)&lt;br /&gt;Als nächstes Etappenziel steuerten wir zunächst den Embalse Soundso an. Aber da der Himmel recht wolkenbehangen und das Seeufer nicht allzu heimelig aussah, sind wir gleich weiter gefahren: von der Alhambra in Granada nach Alhama de Granada. Selbiges ist, so unser Reiseführer, „die Stadt der heißen Quellen“ und da zog es uns angesichts nicht mehr ganz so rosiger Temperaturen hin. Kurz vor der Stadtgrenze folgten wir dem Schild „Los Baños“ und wanden unsere Busse entlang Felswänden zur Linken und einem Flusstal zur Rechten den Berg hinauf. An einer Wegkreuzung ging dann rechts scheinbar ein Privatgrundstück ab, mit einem Torbogen und allerhand Verbotsschildern versehen, links ging's weiter einen Feldweg hinauf, an dessen Rand wir wenige Meter weiter bergaufwärts parkten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8SNNVk7I/AAAAAAAAAL8/G8i-TjvgieM/s1600-h/20080417-IMG_0022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8SNNVk7I/AAAAAAAAAL8/G8i-TjvgieM/s320/20080417-IMG_0022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857391327450034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit ihren grün bewachsenen Feldern auf netten kleinen Hügeln war die Landschaft dort nahezu stereotyp irisch.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8stNVlAI/AAAAAAAAAMk/M0cgjR3gBdw/s1600-h/20080417-IMG_0173.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8stNVlAI/AAAAAAAAAMk/M0cgjR3gBdw/s320/20080417-IMG_0173.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857846593983490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8sNNVk-I/AAAAAAAAAMU/_HmZdeMRmn8/s1600-h/20080417-IMG_0043.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8sNNVk-I/AAAAAAAAAMU/_HmZdeMRmn8/s320/20080417-IMG_0043.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857838004048866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8sdNVk_I/AAAAAAAAAMc/oymt71OeE-c/s1600-h/20080417-IMG_0051.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8sdNVk_I/AAAAAAAAAMc/oymt71OeE-c/s320/20080417-IMG_0051.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857842299016178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit etlichen Regentagen, die folgen sollten, das Wetter allerdings auch. Aber ich mag das. Genau richtig, um mit ner Pulle Sekt extreme Abflexing in the Hot Pool zu betreiben, das ist seit jeher eine meiner allerliebsten Disziplinen, die beherrsche ich wie sonst nur wenige Mitstreiter. Auch wenn Ole, Richard, Martin und Kerstin sich als würdige Konkurrenten erwiesen. Die heiße Quelle befand sich im Übrigen hinter dem oben erwähntem Torbogen, in nächster Nähe zu einem Hotel, das elitär zu sein versuchte, was ihm angesichts der Plastikstühle mit Schöller-Eis-Aufdruck und des dazu gehörigen Eiscreme-Verkaufsautomaten auf der Terrasse nicht ganz gelang. Wir sind da gleich mal zu Rezeption reingestiefelt und haben gefragt, wie das denn sei, mit dem Baden hier. Der Mann am Tresen gab uns daraufhin ne Preisliste in die Hand und umkringelte einen Betrag von 23,36€. Pro Person pro halbe Stunde. Ich habe nicht ganz verstanden, wofür genau wir das hätten bezahlen sollen, die wirklich für uns relevante Information gab der nette Mann uns aber im Anschluss und gratis dazu: die Quellen da draußen sind öffentlich. Na also. Ungeachtet des Mülls, den vor uns dort badende Menschen leider dort hinterlassen hatten(Wachstropfen auf den Steinen ließen vermuten, dass insbesondere abends dort die Luzie abgeht), saßen Richard, Ole und ich keine 10 Minuten später mit einigen anderen Opis da drin, während Martin und Kerstin noch auf Kraxeltour im Flusstal waren und nach abgelegeneren heißen Quellen suchten. Diese aber nicht fanden. Weshalb sie sich kurze Zeit später zu uns gesellten. Stunden später im Anbruch der Dämmerung dann noch ein Lager- und zwei Kaminfeuerchen bei den Bussen und die Welt ist in Ordnung. Und nirgendwo hört sich Regen so gemütlich an wie unterm Busdach in warme Decke gekuschelt, finde ich. „Home is where we park our cars.“&lt;br /&gt;Was die genaue Parkplatzsuche angeht, müssen Richard und ich allerdings noch ein kleines bisschen üben, haben wir festgestellt. Sonst verwandelt sich unser zu Hause bei irischen Wetterverhältnissen schnell zu einer Matschburg. Die sich zudem noch im Schlamm festzufahren droht. Aber von vorne: Nachdem es zwei Nächte lang kräftig geregnet hatte und – oh Wunder! - in dem direkt neben unserem Stellplatz liegenden scheinbar eingetrockneten Bachbettchen wieder ein Flüsschen floss, hatte sich der Boden unter unserem Lager in eine unsäglich klebrige und schwere Masse verwandelt. Ich trat also am zweiten Morgen vor die Tür und hatte sofort um mehrere Zentimeter dickere Sohlen unter den Füßen als sonst, die nicht nur etliche Kilos mehr wogen, sondern dazu auch noch volle Kanne rutschig waren. Stiefelte zur Kochstation, beschloss, den Kocher und die Gasflasche reinzuholen und drinnen Tee (Richard), Milch (Ole) und vor allem Kaffee zu kochen, weils draußen zu windig war. Und eierte dann auf meinen 5cm-Matsch-Plateau-Absätzen mit 15kg-Gasflasche in der rechten und Kocherköfferchen in der linken Hand wieder zurück zum Bus. Noch heute höre ich Bruce Dernell in meinem inneren Ohr, wie er mir sagt: „Die Gaskocher muss lebendig sein.“&lt;br /&gt;Da wir an jenem Donnerstag weiterfahren wollten, haben die Jungs erst mal unsere Reifen mit Steinen und Bambusrohren, die da glücklicherweise rumlagen, umlegt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8s9NVlBI/AAAAAAAAAMs/fR34xbrjxHk/s1600-h/20080418-IMG_0053.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8s9NVlBI/AAAAAAAAAMs/fR34xbrjxHk/s320/20080418-IMG_0053.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857850888950802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann mit Schwung und ein bisschen Anschieben da drauf und aufs Trockene rüber. So haben wir uns nicht festgefahren, sondern statt dessen unseren Weg nach Alhama fortgesetzt und dort die Stadt und vor allem den unter der Stadt gelegenen Canyon erkundet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8S9NVk9I/AAAAAAAAAMM/duj-LBmlKOA/s1600-h/20080417-IMG_0039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8S9NVk9I/AAAAAAAAAMM/duj-LBmlKOA/s320/20080417-IMG_0039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857404212351954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8StNVk8I/AAAAAAAAAME/9UepWuepQOA/s1600-h/20080417-IMG_0031.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8StNVk8I/AAAAAAAAAME/9UepWuepQOA/s320/20080417-IMG_0031.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857399917384642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier haben die Frauen laut Infotafel bis in die 80er Jahre ihre Wäsche in aus Stein gehauenen Becken mit Wasser vom Fluss gewaschen. Heute leiten sie dann lieber direkt von ihren Häusern aus ihr Abwasser in den Fluss – zumindest riecht es stellenweise so. Überhaupt erzählte uns ein lustiges kanadisch-portugiesisches Pärchen, die wir bei der Quelle getroffen hatten, dass sich die Landschaft in den zwei Jahrzehnten mülltechnisch sehr zum Schlechten verändert hätte. Nach wie vor kann ich die spanische Handhabe in Punkto Müll nicht nachvollziehen...&lt;br /&gt;Zurück im Städtchen haben wir dann kurz eingekauft und später wenige Kilometer weiter im Wald und an einem kleinen See für die nächsten paar Tage campiert.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8s9NVlCI/AAAAAAAAAM0/_gwqOtlqIks/s1600-h/20080420-IMG_0001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8s9NVlCI/AAAAAAAAAM0/_gwqOtlqIks/s320/20080420-IMG_0001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192857850888950818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war dort dank Laub und Ästen auf dem Boden nicht matschig, auch wenn der See im Laufe der Zeit ein beträchtliches Stück näher rückte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9C9NVlDI/AAAAAAAAAM8/ftSz9_CSog8/s1600-h/20080420-IMG_0002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9C9NVlDI/AAAAAAAAAM8/ftSz9_CSog8/s320/20080420-IMG_0002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858228846072882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es gab einen Tisch, über den eine Plane gespannt und auf dem im Folgenden gekocht wurde. Ich entdeckte meine völlig in Vergessenheit geratene Freude am Holzhacken wieder, holte mir glatt Blasen an und Muskelkater in den Händen dabei und ignorierte vor lauter Enthusiasmus den Hagel, der inzwischen eingesetzt hatte. Thymian wuchs entlang des Ufers. Enten schnatterten. Pilzsuchende Opas kamen vorbei und erzählten uns Dinge, die wir leider nicht verstehen konnten. Die Feuer brannten in den Bussen und Gemüsebrühe dampfte in unseren Tassen. Es war wirklich gemütlich, bei Regen im Wald. Es gab auch kaum Ohrenkneifer. Nur Ameisen. Aber die sind ja quasi überall. Zu Ohrenkneifern wollte ich noch erzählen, dass mir an ihnen immer wieder bewusst wird, dass ich in diesem Leben wohl kein Buddhist werden werde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das, was da in meiner Kaffeetasse schwimmt, vielleicht eine Reinkarnation meines Opas ist. Und die Viecher ersaufen gerne in Kaffeetassen, was einem das Vergnügen, den letzten dicken Blopp süßen Milchschaum mit Kaffeeschlieren in den Mund plumpsen zu lassen, gänzlich raubt... Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;Nach einigen recht ereignislosen Tagen (waren es zwei? Oder drei? Immer wenn es regnet, fehlen mir nachher bei meiner Rekonstruktion ein paar) sind wir dann von unserem Waldlager wieder aufgebrochen, ohne eine genaue Ahnung zu haben, wohin genau wir fahren wollten. Grob in Richtung Westen jedenfalls. Die Landschaft war ziemlich stark kultiviert, wir suchten weitere heiße Quellen in „Banos de Vilo“, aber da gab es laut Dorfbevölkerung nur kalte. Es regnete unentwegt, wir hatten gar keine Lust, aus unseren Karren auszusteigen, die Feldwege, die von der Straße abgingen, schienen allesamt direkte Zufahrten zu kleinen Plantagenhäusern und damit ungeeignet zum Wegelagern zu sein und wir fanden uns in der Dämmerung direkt auf die mächtigen Felswände des Torcal-Gebirges zusteuern, deren Spitzen in dicken Wolken verschwanden. Am Fuße dieser Felswände haben wir dann an einen Picknickplatz gehalten und dort die Nacht verbracht. Für einen Notstop ein spektakuläres Plätzchen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9DdNVlFI/AAAAAAAAANM/HF_VNVqLSos/s1600-h/20080421-IMG_0014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9DdNVlFI/AAAAAAAAANM/HF_VNVqLSos/s320/20080421-IMG_0014.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858237436007506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9FdNVlHI/AAAAAAAAANc/NAYT9V2KM98/s1600-h/20080421-IMG_0032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9FdNVlHI/AAAAAAAAANc/NAYT9V2KM98/s320/20080421-IMG_0032.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858271795745906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9ENNVlGI/AAAAAAAAANU/CbSJi9g_Dt0/s1600-h/20080421-IMG_0018.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9ENNVlGI/AAAAAAAAANU/CbSJi9g_Dt0/s320/20080421-IMG_0018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858250320909410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Überall wächst hier wilder Fenchel, nebst zahlreichen Distel-, Kakteen- und Orchideenarten. Die Glocken einer Ziegenherde klangen vom Berg hinunter, der Wind pfiff uns um die Ohren und in unser Ofenrohr, der Regen tropfte daran herunter, Richard qualmte beim Versuch, den Kamin zu entzünden, die ganze Bude voll, Ole und ich mussten bei Martin und Kerstin Asyl suchen und Richard noch einmal umparken, bis unser Feuerchen in Gang kam und auch in unserem Bus einem gemütlichen Restabend nichts mehr im Wege stand. Es blitzte und donnerte um uns herum, aber schließlich hörte es auf zu regnen. Der Vollmond kam hinter den Wolken zum Vorschein und am nächsten Tag konnten wir unsere Tour endlich mal wieder bei Sonnenschein fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gNNVlJI/AAAAAAAAANs/EJ6-WM0n-oA/s1600-h/20080421-IMG_0044.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gNNVlJI/AAAAAAAAANs/EJ6-WM0n-oA/s320/20080421-IMG_0044.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858731357246610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unser weiterer Weg führte uns dann in ein seenreiches Berggebiet und zunächst in das kleine Dörfchen El Chorro, hinter dem riesige Felsen einen Anblick zum Niederknien bieten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gNNVlKI/AAAAAAAAAN0/wuVErsi1EKM/s1600-h/20080421-IMG_0047.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gNNVlKI/AAAAAAAAAN0/wuVErsi1EKM/s320/20080421-IMG_0047.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858731357246626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gdNVlLI/AAAAAAAAAN8/DEYVnUq6VY4/s1600-h/20080421-IMG_0050.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gdNVlLI/AAAAAAAAAN8/DEYVnUq6VY4/s320/20080421-IMG_0050.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858735652213938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ach, könnte ich besser klettern, hätte Equipment und jemanden dabei, der einen Vorstieg machen kann... Vielleicht sollte ich zu Hause noch einige Trainingseinheiten in der Kletterhalle absolvieren, bevor wir das nächste Mal dort hin fahren... Fest steht jedenfalls, dass diese Ecke Andalusiens Orte aufweist, die ich immer wieder aufsuchen möchte. Von El Chorro aus sind wir auf der Suche nach Höhlen, die in unserer Karte eingezeichnet waren, weiter die Berge hoch gefahren, bis wir an einem Stausee angelangten, unsere Busse parkten und die Felslandschaft zu Fuß erkundeten. Irgendwelche Ruinen sollten dort sein, wussten wir dank des „Plano de situación“, der in El Chorro aushing. Und während ich so von Felsbrocken zu Felsbrocken hüpfte, wurde mir schlagartig bewusst, dass es sich bei eben jenen Felsen um nichts anderes als um die Ruinen längst der Zeit zum Opfer gefallener Häuser handelte, die in die Felsen hineingezimmert worden waren. Faszinierend zu sehen, wie fließend die Übergänge zwischen natürlichen Strukturen und menschgemachten Bauwerken dort sind. Ich hätte noch stundenlang auf archäologische Entdeckungsreise gehen können, aber der Tag neigte sich langsam aber sicher seinem Ende entgegen: Zeit, ein geeignetes Plätzchen zum Wohnen zu finden. Glücklicherweise mussten wir nicht lange suchen: nur wenige hundert Meter entfernt, am Fuße der Stauseemauern, tat sich am Rande eines duftenden Kiefernwäldchens eine kleine Wiese mit Blick auf den grün bewachsenen Nachbarberg auf.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-j9NVlSI/AAAAAAAAAO0/mEvvH3C489o/s1600-h/20080422-IMG_0101.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-j9NVlSI/AAAAAAAAAO0/mEvvH3C489o/s320/20080422-IMG_0101.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859895293383970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9f9NVlII/AAAAAAAAANk/C7NjLvpIjKo/s1600-h/20080421-IMG_0034.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9f9NVlII/AAAAAAAAANk/C7NjLvpIjKo/s320/20080421-IMG_0034.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858727062279298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CNNVlOI/AAAAAAAAAOU/tH_Nl5LRl8M/s1600-h/20080422-IMG_0085.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CNNVlOI/AAAAAAAAAOU/tH_Nl5LRl8M/s320/20080422-IMG_0085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859315472798946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bis in die Nacht hinein hörten wir das Blöken und Mähen von Ziegen und Schafen aus dem Tal unter uns, der Wind rauschte in den Kieferzweigen, die unser Busdach kitzelten und in dieser nächtlichen Geräuschkulisse wurde mir klar, dass dies die Geräusche sind, die seit vermutlich hunderten von Jahren und mehr in diesem Tal vorherrschend sind: Schafe, Ziegen und der Wind.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-B9NVlNI/AAAAAAAAAOM/fpwuTX13qUU/s1600-h/20080421-IMG_0061.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-B9NVlNI/AAAAAAAAAOM/fpwuTX13qUU/s320/20080421-IMG_0061.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859311177831634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gdNVlMI/AAAAAAAAAOE/ZIeP-0blOKA/s1600-h/20080421-IMG_0060.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC9gdNVlMI/AAAAAAAAAOE/ZIeP-0blOKA/s320/20080421-IMG_0060.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192858735652213954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag habe ich dann meine Streifzüge durch die prähistorische Vergangenheit Andalusiens im Alleingang fortgesetzt, bin Felsen rauf und wieder runter gestiegen und habe versucht, mir ein möglichst umfassendes Bild der recht unübersichtlichen Höhlenlandschaft zu machen. Leider habe ich keine weiteren Hintergrundinformationen über dieses Gebiet, etwa wie viele Höhlen es insgesamt gibt und wie viele Menschen dort in welchem Zeitraum gewohnt haben. Werde bei nächster Gelegenheit mal danach googeln.&lt;br /&gt;Um den Berghang von unten überblicken zu können, habe ich auf einem Steinkreis tiefer im Tal pausiert. Mich überkam endlich mal wieder Lust, Yoga zu machen. Insbesondere habe ich lange in meiner Lieblingsasana (=Yogaposition), der Totenstellung (ausgestreckt liegen in Rückenlage), verharrt. Die beherrsche ich ziemlich gut. Von dort aus bin ich dann wieder in eine von zwei Lieblingshöhlen raufgeklettert. Deren Felswände sind schwammartig löchrig, ganz anders als die der anderen Höhlen. Sie schreien gradezu danach, Teelichter in den vielen Löchlein brennen zu haben. Habe mir glatt überlegt, die nächsten sieben Jahre dort einzuziehen, mich von Löwenzahn zu ernähren und über Gänseblümchen zu meditieren („Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein...“).&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CNNVlPI/AAAAAAAAAOc/Z0o3radjhhs/s1600-h/20080422-IMG_0086.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CNNVlPI/AAAAAAAAAOc/Z0o3radjhhs/s320/20080422-IMG_0086.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859315472798962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Habe dann aber doch nach einigen entspannten Stunden des Einsiedlertums den Heimweg angetreten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ldNVlVI/AAAAAAAAAPM/y4xqYqExZAM/s1600-h/20080423-IMG_0020.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ldNVlVI/AAAAAAAAAPM/y4xqYqExZAM/s320/20080423-IMG_0020.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859921063187794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zurück am Lager berichteten Martin und Kerstin von ihrer Tagestour in die nähere Umgebung. Sie hatten eine weitere Höhlenlandschaft und in einer dieser riesigen, kathedralenartigen Höhlen tatsächlich einen ziemlich großen Lehmofen gefunden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ktNVlTI/AAAAAAAAAO8/of6vurcFTDM/s1600-h/20080423-IMG_0005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ktNVlTI/AAAAAAAAAO8/of6vurcFTDM/s320/20080423-IMG_0005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859908178285874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-k9NVlUI/AAAAAAAAAPE/0BPjbfXvf6U/s1600-h/20080423-IMG_0006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-k9NVlUI/AAAAAAAAAPE/0BPjbfXvf6U/s320/20080423-IMG_0006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859912473253186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Darum planten sie für die nächste Nacht, dort Feuer zu machen, Pizza zu backen und zu schlafen. Wir sind also am nächsten Nachmittag mit unseren Bussen ein Stück weit den Berg runter gefahren, haben geparkt und sind dann nach wenigen Minuten Wanderung bei dieser Höhle angekommen, wo Kerstin sich gleich ans Großreinemachen und Martin ans Holz hacken begab.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CdNVlQI/AAAAAAAAAOk/ftn5G6wK34o/s1600-h/20080422-IMG_0097.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CdNVlQI/AAAAAAAAAOk/ftn5G6wK34o/s320/20080422-IMG_0097.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859319767766274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CdNVlRI/AAAAAAAAAOs/NFJERq_ipKM/s1600-h/20080422-IMG_0098.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-CdNVlRI/AAAAAAAAAOs/NFJERq_ipKM/s320/20080422-IMG_0098.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859319767766290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bis auf die Tatsache, dass diese Höhlen in der Einflugschneise des Malagaer Flughafens liegen, kann man hier richtig gut Steinzeitmensch spielen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UdNVlZI/AAAAAAAAAPs/IZGJFKrV-cM/s1600-h/20080424-IMG_0053.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UdNVlZI/AAAAAAAAAPs/IZGJFKrV-cM/s320/20080424-IMG_0053.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860728517039506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Allerdings stellte ich in den letzten Tagen und Wochen fest, dass es Ole abends nach Hause in die grüne Minna zieht. Bei all den vielen Eindrücken, die der kleine Mann täglich mitbekommt, hielt ich es darum für keine allzu gute Idee, unser Nachtlager in der Höhle aufzuschlagen. Nicht, dass ich das nicht auch gewollt hätte, es ist wirklich toll dort oben. Aber wir verschieben das lieber auf eine Zeit, in der Ole, wenn gefragt, ob er dort schlafen will, mit leuchtenden Augen „Jibbiejibbieyeah!“ antwortet und bereitwillig seinen eigenen Schlafsack dort hinauf tragen kann, statt den Weg auf Mamas Arm zurückzulegen.&lt;br /&gt;Unsere Lager haben sich also getrennt und wir Zottels sind in die nächstgrößere Ortschaft, nach Ardales, gefahren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ltNVlWI/AAAAAAAAAPU/2bpti81xoUg/s1600-h/20080423-IMG_0023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC-ltNVlWI/AAAAAAAAAPU/2bpti81xoUg/s320/20080423-IMG_0023.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192859925358155106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg dorthin bot sich uns mal wieder ein völlig anderer Anblick als Minuten zuvor in der Höhlenwelt. Die Landschaft ist hier wirklich unglaublich abwechslungsreich: die grauen, schroffen und kargen Felswände hinter El Chorro einerseits, die grünbewachsenen Täler und Berge andererseits, die bizarren Höhlenlandschaften und dann: von Feldern und Wiesen umsäumt die glatte, türkis-blaue Oberfläche eines wunderschönen Sees. Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich als Fisch Aszendent Krebs umgeben bin von drei gehörnten Bergtieren (Widder, Stier, Steinbock) und dass ich mal wieder eine Weile am Wasser verbringen möchte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UNNVlYI/AAAAAAAAAPk/c_VpRBaE8U8/s1600-h/20080423-IMG_0041.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UNNVlYI/AAAAAAAAAPk/c_VpRBaE8U8/s320/20080423-IMG_0041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860724222072194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Also haben Richard, Ole und ich unseren Bus am Seeufer abgestellt. Ein Schäfer trieb seine Herde mit lautem Geblöke direkt an uns vorbei zu ihrem Unterstand und Ole hätte sich ihnen fast angeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UNNVlXI/AAAAAAAAAPc/RqQlgCRPvtg/s1600-h/20080423-IMG_0035.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UNNVlXI/AAAAAAAAAPc/RqQlgCRPvtg/s320/20080423-IMG_0035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860724222072178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachts lauschten wir der Kakophonie für 53 Enten und 76 Frösche in cis-moll und hockten bis spät in der Nacht am Wasser. Leider ist das Ufer ein bisschen müllig; Richard und Ole scouten grade nach einem saubereren Stell- und Badeplatz, und ansonsten nehm ich mir gleich mal unsere Schüppe und nen Müllsack und angel Plastikflaschen aus dem Wasser...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UtNVlaI/AAAAAAAAAP0/QKukEmOTP70/s1600-h/20080424-IMG_0057.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UtNVlaI/AAAAAAAAAP0/QKukEmOTP70/s320/20080424-IMG_0057.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860732812006818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_idNVlcI/AAAAAAAAAQE/VkoU_kWKi0s/s1600-h/20080424-IMG_0069.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_idNVlcI/AAAAAAAAAQE/VkoU_kWKi0s/s320/20080424-IMG_0069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860969035208130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UtNVlbI/AAAAAAAAAP8/MWqw178k624/s1600-h/20080424-IMG_0065.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC_UtNVlbI/AAAAAAAAAP8/MWqw178k624/s320/20080424-IMG_0065.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192860732812006834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-794884061029812597?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/794884061029812597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=794884061029812597' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/794884061029812597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/794884061029812597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/04/24042008-von-heien-quellen-in-den-hagel.html' title='24.04.2008 – Von heißen Quellen in den Hagel, von Höhlen an &apos;nen See'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBC8Q9NVk5I/AAAAAAAAALs/ZR5P99tu4fc/s72-c/20080415-IMG_0149.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-1474613449531514995</id><published>2008-04-15T06:50:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:32.611-08:00</updated><title type='text'>05/11.04.2008 – „Life's like a box of chocolates“ und: welcome to freak valley</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHX9NVmBI/AAAAAAAAAUs/vamSfY4NVKY/s1600-h/20080414-IMG_0094.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869584739604498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHX9NVmBI/AAAAAAAAAUs/vamSfY4NVKY/s320/20080414-IMG_0094.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYNNVmCI/AAAAAAAAAU0/5Fr2NQTgsZg/s1600-h/20080414-IMG_0097.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869589034571810" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYNNVmCI/AAAAAAAAAU0/5Fr2NQTgsZg/s320/20080414-IMG_0097.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYdNVmDI/AAAAAAAAAU8/Vo_PD5HsuDk/s1600-h/20080414-IMG_0124.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869593329539122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYdNVmDI/AAAAAAAAAU8/Vo_PD5HsuDk/s320/20080414-IMG_0124.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYdNVmEI/AAAAAAAAAVE/_y6yS18PONg/s1600-h/20080415-IMG_0137.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869593329539138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHYdNVmEI/AAAAAAAAAVE/_y6yS18PONg/s320/20080415-IMG_0137.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDG_tNVl8I/AAAAAAAAAUE/M6KLqnS8tWI/s1600-h/20080414-IMG_0085.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869168127776706" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDG_tNVl8I/AAAAAAAAAUE/M6KLqnS8tWI/s320/20080414-IMG_0085.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDG_9NVl9I/AAAAAAAAAUM/h27TOL9cawk/s1600-h/20080414-IMG_0087.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869172422744018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDG_9NVl9I/AAAAAAAAAUM/h27TOL9cawk/s320/20080414-IMG_0087.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHANNVl-I/AAAAAAAAAUU/m7IZTRdkkx8/s1600-h/20080414-IMG_0088.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869176717711330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHANNVl-I/AAAAAAAAAUU/m7IZTRdkkx8/s320/20080414-IMG_0088.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHAtNVl_I/AAAAAAAAAUc/DwqZeAezDy0/s1600-h/20080414-IMG_0091.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869185307645938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHAtNVl_I/AAAAAAAAAUc/DwqZeAezDy0/s320/20080414-IMG_0091.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHAtNVmAI/AAAAAAAAAUk/JSVq5X3mxfw/s1600-h/20080414-IMG_0093.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192869185307645954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHAtNVmAI/AAAAAAAAAUk/JSVq5X3mxfw/s320/20080414-IMG_0093.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGjtNVl3I/AAAAAAAAATc/vxjMXZb-ACw/s1600-h/20080413-IMG_0073.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868687091439474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGjtNVl3I/AAAAAAAAATc/vxjMXZb-ACw/s320/20080413-IMG_0073.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGj9NVl4I/AAAAAAAAATk/2Dn0nrmfhVg/s1600-h/20080413-IMG_0076.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868691386406786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGj9NVl4I/AAAAAAAAATk/2Dn0nrmfhVg/s320/20080413-IMG_0076.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkNNVl5I/AAAAAAAAATs/JUmiVN7UfdY/s1600-h/20080413-IMG_0077.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868695681374098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkNNVl5I/AAAAAAAAATs/JUmiVN7UfdY/s320/20080413-IMG_0077.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkNNVl6I/AAAAAAAAAT0/YO5mMTEcYQo/s1600-h/20080413-IMG_0079.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868695681374114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkNNVl6I/AAAAAAAAAT0/YO5mMTEcYQo/s320/20080413-IMG_0079.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkdNVl7I/AAAAAAAAAT8/EDMFfmfgtaE/s1600-h/20080414-IMG_0082.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868699976341426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGkdNVl7I/AAAAAAAAAT8/EDMFfmfgtaE/s320/20080414-IMG_0082.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGDtNVlyI/AAAAAAAAAS0/KRP0D0smm0w/s1600-h/20080411-IMG_0013.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868137335625506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGDtNVlyI/AAAAAAAAAS0/KRP0D0smm0w/s320/20080411-IMG_0013.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGENNVlzI/AAAAAAAAAS8/PVeWk70sMGs/s1600-h/20080411-IMG_0020.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868145925560114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGENNVlzI/AAAAAAAAAS8/PVeWk70sMGs/s320/20080411-IMG_0020.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGEdNVl0I/AAAAAAAAATE/erNac674Ttg/s1600-h/20080411-IMG_0022.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868150220527426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGEdNVl0I/AAAAAAAAATE/erNac674Ttg/s320/20080411-IMG_0022.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGEtNVl1I/AAAAAAAAATM/MmL8BG2fVnE/s1600-h/20080412-IMG_0043.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868154515494738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGEtNVl1I/AAAAAAAAATM/MmL8BG2fVnE/s320/20080412-IMG_0043.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGE9NVl2I/AAAAAAAAATU/e3jCjZh2Zvo/s1600-h/20080412-IMG_0049.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192868158810462050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDGE9NVl2I/AAAAAAAAATU/e3jCjZh2Zvo/s320/20080412-IMG_0049.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFVtNVltI/AAAAAAAAASM/SYYZ-u4J1ME/s1600-h/20080403-IMG_0050.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192867347061642962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFVtNVltI/AAAAAAAAASM/SYYZ-u4J1ME/s320/20080403-IMG_0050.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFWdNVluI/AAAAAAAAASU/smSPMFAd6mA/s1600-h/20080406-IMG_0070.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192867359946544866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFWdNVluI/AAAAAAAAASU/smSPMFAd6mA/s320/20080406-IMG_0070.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFW9NVlvI/AAAAAAAAASc/GFRpzisOExA/s1600-h/20080409-IMG_0074.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192867368536479474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFW9NVlvI/AAAAAAAAASc/GFRpzisOExA/s320/20080409-IMG_0074.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFXNNVlwI/AAAAAAAAASk/PzfHpy3iM6M/s1600-h/20080409-IMG_0076.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192867372831446786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFXNNVlwI/AAAAAAAAASk/PzfHpy3iM6M/s320/20080409-IMG_0076.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFXdNVlxI/AAAAAAAAASs/lg1ROzHYboc/s1600-h/20080409-IMG_0081.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192867377126414098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDFXdNVlxI/AAAAAAAAASs/lg1ROzHYboc/s320/20080409-IMG_0081.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDrdNVloI/AAAAAAAAARk/3A4wRwr6hz8/s1600-h/20080401-20080401-7744.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865521700542082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDrdNVloI/AAAAAAAAARk/3A4wRwr6hz8/s320/20080401-20080401-7744.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDsNNVlpI/AAAAAAAAARs/Sfrn8Hk_9CM/s1600-h/20080401-20080401-7755.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865534585443986" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDsNNVlpI/AAAAAAAAARs/Sfrn8Hk_9CM/s320/20080401-20080401-7755.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDtNNVlqI/AAAAAAAAAR0/RwESA3yL5hE/s1600-h/20080401-IMG_0005.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865551765313186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDtNNVlqI/AAAAAAAAAR0/RwESA3yL5hE/s320/20080401-IMG_0005.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDt9NVlrI/AAAAAAAAAR8/VdUw7YP6oWM/s1600-h/20080401-IMG_0008.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865564650215090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDt9NVlrI/AAAAAAAAAR8/VdUw7YP6oWM/s320/20080401-IMG_0008.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDutNVlsI/AAAAAAAAASE/R4cKmzuO5x8/s1600-h/20080402-IMG_0031.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865577535116994" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDutNVlsI/AAAAAAAAASE/R4cKmzuO5x8/s320/20080402-IMG_0031.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDVdNVljI/AAAAAAAAAQ8/hG4__imOp38/s1600-h/20080331-20080331-7691.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865143743419954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDVdNVljI/AAAAAAAAAQ8/hG4__imOp38/s320/20080331-20080331-7691.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDWNNVlkI/AAAAAAAAARE/zA2dwerOcd8/s1600-h/20080331-20080331-7709.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865156628321858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDWNNVlkI/AAAAAAAAARE/zA2dwerOcd8/s320/20080331-20080331-7709.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDWtNVllI/AAAAAAAAARM/2_QnaxGM-mI/s1600-h/20080331-20080331-7714.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865165218256466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDWtNVllI/AAAAAAAAARM/2_QnaxGM-mI/s320/20080331-20080331-7714.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDW9NVlmI/AAAAAAAAARU/5lSpfH1_l8w/s1600-h/20080401-20080401-7724.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865169513223778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDW9NVlmI/AAAAAAAAARU/5lSpfH1_l8w/s320/20080401-20080401-7724.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDXNNVlnI/AAAAAAAAARc/RhV88oqilzY/s1600-h/20080401-20080401-7735.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192865173808191090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDDXNNVlnI/AAAAAAAAARc/RhV88oqilzY/s320/20080401-20080401-7735.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCldNVldI/AAAAAAAAAQM/1NxdY1oSIQo/s1600-h/20080328-20080328-7653.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192864319109699026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCldNVldI/AAAAAAAAAQM/1NxdY1oSIQo/s320/20080328-20080328-7653.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCmdNVleI/AAAAAAAAAQU/OyJztSSISBI/s1600-h/20080328-20080328-7665.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192864336289568226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCmdNVleI/AAAAAAAAAQU/OyJztSSISBI/s320/20080328-20080328-7665.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCmtNVlfI/AAAAAAAAAQc/gPjNpSdYD8U/s1600-h/20080329-20080329-7674.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192864340584535538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCmtNVlfI/AAAAAAAAAQc/gPjNpSdYD8U/s320/20080329-20080329-7674.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCndNVlgI/AAAAAAAAAQk/NfKt8nQQ0eo/s1600-h/20080329-20080329-7675.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192864353469437442" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCndNVlgI/AAAAAAAAAQk/NfKt8nQQ0eo/s320/20080329-20080329-7675.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCn9NVlhI/AAAAAAAAAQs/4wGeoar-Amg/s1600-h/20080329-20080329-7677.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192864362059372050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDCn9NVlhI/AAAAAAAAAQs/4wGeoar-Amg/s320/20080329-20080329-7677.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vielleicht gibt es Stimmen, die behaupten würden, dass wir bekloppt sind, wenn wir kraxeln, wo wir kraxeln; definitiv gibt es aber welche, die sagen würden, dass wir vollkommen verrückt sind, dass wir rumfahren, wo wir rumfahren. Man sollte als Hintergrundinfo wissen, dass das Land hier vor nur wenigen Jahrzehnten hauptsächlich erschlossen war für den Eselkarrenverkehr. Wir sind also am Montag, den 31.03.2008 von unserem Berghang, auf dem wir schon angefangen hatten, uns heimisch zu fühlen, weiter jene Schotterpiste entlang gefahren, auf der wir vier Tage zuvor links abgebogen und uns auf der Oregano- (oder war es doch Thymian? Lecker, jedenfalls) Wiese abgestellt hatten. Die grüne Minna voran fanden wir uns nach einer Kreuzung vom Hauptweg abgekommen auf einer schmalen Straße wieder, die sich den Berg entlang wand und die anscheinend vornehmlich und wenn überhaupt von Jeeps befahren wurde. Ohne Wendemöglichkeit, versteht sich, beziehungsweise: die erste Möglichkeit ergab sich auf einem kleinen Privatgrundstück, deren Pforten glücklicherweise offen standen und die nur mit einem Schild versehen waren: bitte Tore wieder schließen, wegen der Tiere. Waren aber weder Tiere noch Menschen da, also sind wir, nachdem Kerstin und Richard die weiteren Straßenverhältnisse evaluiert und für ausreichend gut gefunden hatten, auf der Piste geblieben und einfach durch das Grundstück durchgefahren. Ich hätte gedacht, nach der nächsten Kurve kommt eine Abzweigung, die uns direkt und easy den Berg runter ins Tal und dann auf den nächsten Berg hinauf führt. Aber ich hatte bis dato ja auch keine Ahnung, was es so mit Straßen in den Bergen auf sich hält. Wie war das: „You know my mom used to tell me: Life's like a box of chocolates. You never know what you're gonna get.“ Statt west- und talwärts ging's nämlich erst mal wieder gen Osten und bergauf. Ich muss zugeben, streckenweise mit vor den Augen zusammengeschlagenen Händen auf dem Beifahrersitz gesessen zu sein und „Uiuiuiuiui!“ gestammelt zu haben: „Uaaah, der Stein da rechts, ajajaj, das Schlagloch links, und der Baum da vorne, passen wir da drunter überhaupt durch?“ Inständig betete ich um eine Asphaltstraße. Aber letztendlich ist der Tatsache, dass solche Aktionen nur im Schritttempo durchzuführen sind, zu verdanken, dass es vermutlich weniger riskant ist, eine solche „Cross-Camping-Tour“ zu veranstalten, als zur Rush-Hour die Aachener Straße zu überqueren. Wir sind jedenfalls nach einer Weile und nachdem wir mit unserem Motorradträger nur einmal noch aufgesetzt hatten (Drempels sind schlimmer), bis auf ein paar Kratzern im Lack heil zurück auf der Hauptstraße und bei einem wunderschönen Wasserfall ausgekommen. Martin hat sich gleich nackig gemacht und geduscht. Ich bin sonst ja keine Frostbeule, aber das wäre mir echt zu kalt gewesen. Wir haben unsere Kanister aufgefüllt und sind nach einer kleinen Rast weiter und mittlerweile doch auf der anderen Seite des Tals angelangt, wieder bergauf gefahren. Im Folgenden gestaltete sich die Weiterfahrt und Schlafplatzsuche dahingehend als schwierig, als dass wir einem altbekannten Phänomen im zwischenmenschlichen Bereich erlegen sind: 5 Menschen, ein Hund, 7 Meinungen. Wir landeten wiederum auf einem Steinkreis direkt an einer Straße, der jedoch diesmal weder zum Korn ausschlagen, noch für religiöse Zwecke, sondern als Hubschrauberlandeplatz gedacht war. Kam aber in jener Nacht keiner an. Die Muddis und Omis aus dem nahe gelegenen Dorf spazierten mit ihren Hündchen an uns vorbei, während Ole seine Autos auf den Pflastersteinen fahren ließ: „Que guapa!“ Weder Junta noch Guardia Civil störten unsere Nachtruhe und so konnten wir am nächsten Morgen kaffeetrinkend die Aussicht auf Berge und Täler genießen, bevor wir uns ganz entspannt auf die Weiterfahrt gemacht haben.&lt;br /&gt;Durch kleine Wäldchen führte unser Weg dann zunächst nach Trévélez, dem höchsten Dorf Spaniens, auf 1xxx Metern. Auf den Bergkuppen, die das Dorf umgeben, lag Schnee, wir sind hingegen in T-Shirts und kurzen Hosen durch die Straßen gelaufen, haben Müll und Altglas entsorgt und unsere Vorräte aufgestockt. Anschließend fanden wir sogar eine Tankstelle, an der wir ohne Probleme und Papierkram eine Butanflasche kaufen konnten. Jetzt müssen wir weder mit Gas knappsen, noch jedesmal zum Kochen ein Feuerchen in unserer „neuen“ Feuerschale machen, die Kerstin in der Laurárer Klosterruine fand. Letzteres ist zwar eine sehr gemütliche Sache, nur ungünstig, wenn's mit Oles Abendmilch mal schnell gehen soll. Von der Hauptstraße in ein weiteres Tal abbiegend, landeten wir in einem sehr schnuckeligen und friedlichen 250-Seelen-Dorf, lustwandelten zwischen den kalkweißen Häuschen – viele mit blühenden Gärten versehen – in den schmalen Gassen, über die sich Olivenbäume neigten und Rosensträucher rankten, ließen Olchen an der Wasserstelle planschen und hielten mit einem alten Mann – so gut das ging – einen kleinen Schnack. Auch die wenigen anderen Dorfbewohner, denen wir begegneten, waren sehr entspannt und am liebsten hätte ich mich spontan selbst zum Essen eingeladen bei einer Frau, die grade auf ihren Balkon trat um eine Zigarette zu rauchen. Vor ihrer Haustür hingen getrocknete Chilischoten und von dahinter kamen schwere Duftschwaden von irgendwas mit Olivenöl und Knoblauch auf die Straße geweht.&lt;br /&gt;Naja, wir sind dann aber doch nicht zum Essen geblieben, haben nur „Hola“ gesagt und sind dann weitergefahren. Schade eigentlich. Ein Stückchen Schotterpiste weiter talwärts, entlang eines wunderschönen Gartens mit Oliven, Mandeln, Orangen, Bohnen, Tomaten, Salat, Erdbeeren und mehr, gelangten wir kurze Zeit später auf ein schönes Plätzchen mit Blick auf das Tal und die gegenüberliegenden Bergwandbuchten. Dieses Wort gibt es laut Rechtschreibüberprüfung von NeoOffice nicht. Macht aber nichts, denn „NeoOffice“ erkennt NeoOffice auch nicht. Und „Bergwandbuchten“ beschreibt das, was vor uns lag, nun mal am Besten. Ein Wanderweg schlängelte sich daran entlang, die Felsen wiesen bizarre Formen auf und das Echo eines Schusses kam gleich 5mal, wie ein Donnerdrummel, zurück. Auf unserer Seite des Tals war die Natur gerade wieder dabei, sich die mühsam angelegten Terrassen zurückzuholen. Wilde Orchideen, Eidechschen, Schmetterlinge, Bienensummen und Heuschreckenzirpen überall. Morgens kam, sehr zu Oles Freude, ein Bauer auf einem Trecker mit Hänger und einer kleinen Raupe darauf, vorbei, stellte seinen Traktor vor unseren Bussen ab, stieg in die Raupe um, bugsierte sie gekonnt vom Hänger auf einen Erdwall auf die Straße und fuhr weiter den Berg runter. Ich habe einen halben Wildschweinschädel gefunden, mal sehn, was ich mit dem Zahn, dem ich dem Ferkel gezogen hab, anstelle. Unsere weiteren Mitbringsel: Ofenrohre für Martin und Kerstin, Winkel für den Dachgepäckträger, den Richard uns früher oder später basteln will, ein paar Zuckerrohrstangen von einem Mann, der ebenfalls morgens in seinem Kastenwagen vorbei kam und am Hang stehend seine Arbeit verrichtet hatte, einen dicken Bund Pfefferminze, die am Bach wuchs und einen Ziegenschädel, den wir noch dekorativ vorne an unserer grünen Minna anbringen wollen.&lt;br /&gt;Weil Donnerstags aber Markt im wenige Kilometer entfernten Orgiva ist, haben wir nach zwei Tagen unser Lager am Hang verlassen und uns zurück in die Zivilisation begeben. „Welcome to freak city“, sagte Kerstin, als wir in der Stadt ankamen, angesichts der Typen, die wir vom Bus aus sahen. Und eben jene Freaks dachten vermutlich, als sie unsere Busse sahen: „Ah, da kommen noch welche“. Ob es sich bei den ganzen Hippies auf den Straßen Orgivas um Marktbesucher aus dem nahegelegenen FreakVillage Beneficio oder um hängengebliebene Besucher des vor kurzem stattgefundenen DragonFestivals handelt, war nicht klar auszumachen. Wir sind jedenfalls sowohl zu spät zum Markt (schade), als auch zu spät zum Festival in Orgiva angekommen. Letzteres, meinten die zwei Münsteraner vom Playazol, die wir prompt vor einer Heladeria wiedergetroffen haben, sei allerdings kein großer Verlust. Drei Tage lang ununterbrochenes BumBumBumBumBum sind ja außerdem seit jeher nicht mein Ding. Trotzdem sind wir nach Geschäftsschluss in Orgiva zur wenige Kilometer entfernten FestivalWiese gefahren, auf der Conny und Maria seit nahezu 2 Wochen etwas weiter ab von Schuss vor einer Felswand in der Nähe einer Staumauer stehen, und haben uns in ihrer direkten Nachbarschaft angesiedelt. Schwer zu schätzen, wie viele Busse hier inzwischen noch stehen, vielleicht 30 oder 40? – das Gelände ist relativ groß und so verläuft sich das. In jedem Fall scheint ungefähr pro Bus mindestens ein Hund mit am Start zu sein – Paula kriegt also mal wieder genug Gelegenheit, Artgenossen kennenzulernen... Und auch wir lernten ein französisches Pärchen kennen, die mit ihren beiden Kindern in einem fetten Truck wohnen und mit denen zusammen Martin und Kerstin einige Monate zuvor bereits unterwegs waren. Auf dem DragonFestival hatten sie einen T-Shirt-Stand gemacht und nun bleiben sie noch eine Weile in netter Gesellschaft hier, bevor im Mai das nächste „Technical“ in Frankreich für sie ansteht. Bei ihrem Stellplatz, weiter vorne auf dem Gelände, herrschte inzwischen ein bisschen Endzeitstimmung, wie das halt so ist nach Festivals, aber an unserem Stellplatz wurde es ziemlich schnell sehr muckelig, besonders, nachdem Richard und Martin ringsum Fackeln für die Nächte aufgestellt hatten.&lt;br /&gt;Samstags haben Richard, Ole und ich noch eine Radtour zurück nach Orgiva gemacht um Pizza essen, Radler trinken und einkaufen zu gehen sowie Richards MacBook im Hinterhof einer schönen kleinen Artesaria sitzend ans Internet anzuschließen und uns mit dem Rest der Welt zu verbinden. Zurück an unserm Lager haben wir eine Matrazenwiese vor den Bussen aufgebaut, und Sterne Zählen hat nicht nur Ole, sondern auch den Rest der Mannschaft in Minutenschnelle ins Traumland katapultiert.&lt;br /&gt;Da wir gehört hatten, dass am nächsten Tag Flohmarkt in Orgiva (vielleicht aber auch in einem anderen Städtchen in der Nähe) sein sollte, haben wir Zottels uns sonntags wieder auf die Räder geschwungen und uns am Flüsschen entlang auf den Weg in die Stadt gemacht, bis wir vor den Toren einer Orangenplantage auf Kerstin trafen. Die hatte sich schon vor uns zu Fuß auf den Weg gemacht und befand sich bereits wieder auf dem Rückweg. Flohmarkt war nicht, dafür wartete sie nun darauf, dass die laut kläffenden Hunde des Plantagenbesitzers jenen aus seiner Hütte rufen würden, denn unter den Bäumen lagen tonnenweise Orangen, die bald aufgehoben werden mussten, wenn sie nicht verfaulen sollten. Nach einer Weile kam der Besitzer dann auch raus, in verschwaschenen Jimmy Hendrix-T-Shirt, mit Dreitagebart im Gesicht und Kippenstummel im Mund. „Nadaaaa“, nuschelte er, als wir uns, nur wenige Minuten später und um einige Kilos Orangen reicher, bei ihm bedankten und wieder den etwa 30minütigen Heimweg antraten, auf dem wir natürlich schon bald eine ausgiebige Pause zwecks Orangenessens einlegten. Abends kamen uns die Franzosen zum Neumondfeuer besuchen und montagsmorgens verabschiedeten sich die Münsteraner. Ihr Stellplatz blieb leer, das Wetter wurde schlechter, Wolken zogen auf und bei mir stellte sich der „Nach-dem-Festival-Blues“ ein, obwohl wir ja überhaupt gar nicht auf dem Dragon waren. Es fing an zu regnen, die Jungs mussten ihre Ofenbauaktion unterbrechen (Martin hat sein lange anstehendes Vorhaben, einen Ofen auf Steinen und Matsche zu bauen, erstmals in die Tat umgesetzt – so halb jedenfalls...), und ich habe prompt unsere Altglastonne umfunktioniert: innerhalb kürzester Zeit war diese randvoll mit Regenwasser, was angesichts der Tatsache, dass wir länger schon nicht mehr unsere Wasserkanister aufgefüllt hatten, sehr praktisch war: Händewaschen oder eben mal 'ne Tasse ausspülen: kein Problem und auch der große Spül wird vollautomatisch vorgewaschen. Vielen Dank! Ole findet's auch gut, mit den Armen bis zu den Achselhöhlen in der Tonne zu stecken und nach Herzenslust zu planschen. So muss er zwar dreimal täglich komplett umgezogen werden, aber wir haben ja genug Klamotten für ihn dabei. Dumm nur, dass wir auf den Wetterumschwung insofern nicht vorbereitet waren, als dass wir nicht wirklich viel trockenes Holz für ein gemütliches Feuer im Kamin an Bord gehabt hatten. Für ein kleines Feuerchen hat's aber gereicht und so habe ich mich mal wieder mit einem Buch (diesmal: Erich Fromm: „Die Furcht vor der Freiheit“) im Bus verkrümelt. Allerdings muss ich zugeben, dass 60 Seiten Reformationsgeschichte mir nicht ganz so leicht von der Hand gehen wie 500 Seiten Roman. So musste ich ab und an eine Pause vom Philosoph-in-der-Regentonne-Spielen machen und statt dessen mit Martin, Kerstin und Richard eine Runde futuristisches Ich-packe-meinen-Koffer unter der Plane zwischen den Bussen einlegen...&lt;br /&gt;Mittlerweile ist schon wieder Donnerstag, nein Freitag, 00:59h sogar, wie Richard und ich eben festgestellt haben – wo ist die Zeit geblieben? Wie die Regentropfen beständig auf unser Busdach tropfen, vergeht Tag um Tag um Tag. Der Fluss ist um ein vielfaches breiter geworden, das Wasser jenseits der Staumauer steht bis etwa einen Meter unterhalb ihres Randes. Vor wenigen Tagen noch war der Stausee hingegen praktisch nicht vorhanden. Die Straßen sind vermutlich zu matschig, als dass wir uns jetzt auf die Weiterfahrt machen wollen würden. Martins und Richards Ofen ist fertig, auch wenn wir zwischenzeitlich befürchten mussten, dass er einem kleinen Wasserlauf zum Opfer fallen würde, der sich spontan am Rande „unseres“ Platzes gebildet hatte. Nachdem aber jemand kam und an den Schleusen der Staumauer gedreht hatte, ist dieser Rinnsal wieder verschwunden und morgen wird der Ofen eingeweiht und eingeheizt.&lt;br /&gt;Zum Markt waren wir heute tatsächlich pünktlich, für 10€ haben wir so viel Gemüse gekauft, wie wir in Oles Karre packen konnten... unter anderem: vier Galiamelonen, zusammen für einen Euro, eine Riesentüte Mangold, ebenfalls 1€ und ultra-leckere Avocados für 1,40. Nicht das Stück, natürlich: das Kilo. Orgiva gefällt mir richtig gut, selten habe ich in einer so kleinen Stadt so viele Hippies auf einem Haufen gesehen. Danach noch einen Abstecher zum Wasserholen nach Lanjarón, vermutlich dem Andalusischen Volvic-Äquivalent. Wir füllen sämtliche Behältnisse auf und waschen gleich schon mal unser Gemüse. Mit der Zeit fallen einem, das Busleben betreffend, immer mehr Tricks ein, so wie auch Wasser, Wärme und Strom ganz neue Bedeutung gewinnen. Das kommt ja nämlich nicht eben einfach mal so aus der Leitung. Klar habe ich mir besonders in den vergangenen paar Tagen öfters mal eine heiße Badewanne gewünscht, aber im Großen und Ganzen habe ich mich inzwischen voll und ganz daran gewöhnt, dass unser Haus eben ein kleines bisschen anders ist, als anderer Leute Wohnungen. Von mir aus, habe ich heute nach dem Einkaufen festgestellt, könnte das jetzt erst mal noch lange Zeit so weitergehen. Mit den Lebensmitteln, die wir gerade an Bord haben, könnten wir, wenn's hart auf hart kommen würde, bestimmt einen Monat lang auskommen und mehr als das und frisches Wasser brauchen wir ja nicht – abgesehen von Brennholz oder Sonne. Die wäre auch mal wieder nicht schlecht, jetzt, wo der Sonnenbrand auf meiner Nase abgeklungen ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.04.2008&lt;br /&gt;...und am nächsten Tag hatten wir tatsächlich Sonne, ein bisschen jedenfalls. Der Ofen wurde eingeweiht und Martin hat Brot gebacken, was eine Wohltat war nach all dem Baguette-Fluff, der hier als Brot verkauft wird: eine Scheibe und ich war satt! Und lecker war's dazu, mit Kräutern, die wir ja eigentlich für Oregano gehalten hatten, aber irgendwie isses es das nicht. Wir brauchen dringend mal ein Planzenbestimmungsbuch, das geht nicht an, dass wir Oregano nicht von Thymian oder Rosmarin unterscheiden können... Ich habe leckere Energiebällchen gebastelt, quasi als Prototypen für kommende Festival-Verkaufsaktionen, die wir uns vorgenommen haben. Wir haben außerdem in Orgiva schönes Garn gekauft und damit einige Knüpfversuche gestartet wobei ich zugeben muss, dass ich noch ein bisschen üben muss – aber warum wag ich mich auch gleich an ein relativ kompliziertes Muster ran, statt erst mal die Grundknoten richtig zu lernen... In einem Baum haben wir eine Holzperlenkette gefunden, die wir gut gebrauchen können.&lt;br /&gt;So verging die Zeit am Flussbett wie im Flug und wir mussten uns am Sonntag, den 13.04.2008 fast ein bisschen zur Abreise treten. Wirklich weit weg von Orgiva hat es uns allerdings noch nicht gezogen: Zwischen den das Städtchen umgebenden Bergen gibt es ein wunderschönes Tal, in dem sich vor etlichen Jahren einige Hippies angesiedelt hatten; seitdem wohnen dort – vermutlich mit recht hoher Fluktuation – ein paar Aussteiger in alten Häuschen, die sie sich wieder zurechtgemacht haben, in Tipies, Jurten und in selbstgebastelten Hütten. Würden letztere in einer anderen Umgebung, etwa am Rande einer Stadt, stehen, würde man mit Sicherheit denken: „Wie kann man in so etwas wohl wohnen?“ Hier lautet die Antwort darauf wohl: „Sehr gut sogar.“ Zahlreiche kleine Wasserläufe fließen die Berge hinunter, der Wald liefert Brennholz, die Solarzellen am Hang Strom und die Shitpits sind sauberer als so manches WG-Badezimmer, einschließlich meinem eigenen. In den kleinen Gemüsegärtchen sprießt so allerhand, entlang der Wege wachsen Brombeersträucher und Feigenbäume, es gibt eine Panaderia und einen netten Menschen, der Ziegenkäse macht und verkauft. Auch die meisten anderen Menschen dort, seien es „permanent residents“ oder Reisende, waren größtenteils sehr sympathisch. Gleich auf dem Weg von Orgiva nach Benefio haben wir einen älteren Typen mit Bart und langen Haaren am Straßenrand stehen sehen, der so nett aussah, dass ich gleich gesagt habe: den nehmen wir mit! Dank ihm haben wir auch gleich ins Tal gefunden, denn ausgeschildert ist das nicht. Michèl stellte sich als sehr angenehmer Zeitgenosse raus, freundlich, ruhig und ein bisschen weise – ich hätte noch gerne länger mit ihm auf einer Wiese gesessen und mir Geschichten aus seinem Leben angehört, von denen er zweifelsohne eine Menge zu erzählen hatte. Und überhaupt muss zugeben, mir die Leute dort ganz anders, freakiger oder verdrogisierter vorgestellt zu haben. Tatsächlich kamen sie mir trotz eindeutig hippiesken Schlag, teils „normaler“ vor, als so mancher Stadtmensch. Was wieder mal nur zeigt, dass es, egal, wo man ist auf der Welt, „all Zoorte Minsche“ gibt. Ich habe übrigens dort nicht viel fotografieren wollen (obwohl es mit Sicherheit einige gute Motive gegeben hat) und mich lieber auf den „öffentlichen Bereich“ am Anfang des Tals beschränkt. Wir haben außerdem darauf verzichtet, weiter den Berg rauf vorzudringen, da das Gelände einen eher privaten und intimen Eindruck machte und es für die Leute, die dort wohnen, bestimmt nicht immer toll ist, wenn Freizeit-Hippie-Touristen durch ihre Gärten talpern. Ein bärtiger Normanne war nahezu erzürnt angesichts der wie fast immer freilaufenden Paula, denn allzu oft buddeln und kacken die Hunde von Besuchern oder auch wilde Hunde aus den Bergen in ihre liebevoll und bestimmt im Einklang mit dem Mondkalender angelegten Gemüsebeete.&lt;br /&gt;Dass wir schon am nächsten Tag von Beneficio in Richtung Granada aufgebrochen sind, hatte weniger mit den Menschen oder dem Ort an sich zu tun, als mit der Tatsache, dass der Besucherparkplatz so voll war, dass wir als einziges Parkplätzchen mit einer Stelle vorlieb nehmen mussten, durch die zwei kleine Rinnsale flossen. Das plätscherte schön, Ole schrie begeistert „Battaaaa!“ (=Wasser!) und setzte sich dann erst mal mitten dort rein. Das lassen wir ihn natürlich einmal und auch zweimal machen, aber das geht nicht immer, wenn er vor die Haustür geht, ganz zu schweigen davon, dass wir selbst nicht die Teppiche ausrollen und uns gemütlich breit machen konnten. Dicht an dicht mit anderen Bussen zu stehen ist außerdem auch nicht so ganz unser Ding. Darum sind wir am späten Nachmittag etwa 30 km gen Norden gefahren, wo wir nun auf einem Hügel stehen, auf dem am Wochenende, wie die Reifenspuren vermuten lassen, gerne ein paar Jungs mit ihren „Poppe!“ (=Mopeds) rumheizen. Die Autobahn liegt rechts, die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada hinter, und die Stadt vor uns. Ihre Lichter flirren unter einer Dunstglocke. Morgen fahren wir da rein.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-1474613449531514995?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/1474613449531514995/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=1474613449531514995' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/1474613449531514995'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/1474613449531514995'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/04/0511042008-lifes-like-box-of-chocolates.html' title='05/11.04.2008 – „Life&apos;s like a box of chocolates“ und: welcome to freak valley'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SBDHX9NVmBI/AAAAAAAAAUs/vamSfY4NVKY/s72-c/20080414-IMG_0094.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-6054463079769356902</id><published>2008-04-05T07:59:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:34.155-08:00</updated><title type='text'>30.03.2008 – Die Metamorphose der Ela M. oder: Willkommen im Bergziegentrainingslager</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SASyc_TK3mI/AAAAAAAAALE/EKCP_AdtASM/s1600-h/20080327-20080327-7619.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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Zuvor haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Laujar de Andarax gemacht, um Wasser zu holen, ein paar Teile einzukaufen und eine riesige Ruine eines ehemaligen Klosters und einer Kirche zu besichtigen. Es hat großen Spaß gemacht, in den alten Gemäuern rumzuklettern und ich hätte Stunden mit dem Schießen von Fotos verbringen können. Ein bisschen Nervenkitzel war auch mit dabei angesichts der wenigen übrig gebliebenen und sich arg biegenden Dachbalken, aber: no risk, no fun :) Unvorstellbar, dass ein solcher Ort inmitten eines deutschen Dorfes stehen würde, ohne zumindest verrammelt zu werden. Die Spanier nutzen diese Ruinen, statt sie abzureißen oder zu verbarrikadieren, jedoch lieber anders: da, wo ich glaube, dass der Kirchturm einst gestanden hat, türmt sich nun der Müll und in einem Seitengang der Kirche hat tatsächlich jemand sein schrottreifes Auto abgestellt.&lt;br /&gt;Während Ole sein Nachmittagsschläfchen im Kindersitz gehalten hat, sind wir dann weiter in die Bergwelt vorgedrungen und haben etwa 40 km weiter westlich wieder einmal eine Schotterpiste eingeschlagen, die uns einen Berg hoch zu einer schönen Wiese voll mit Oregano-Sträuchern geführt hat. Mit Aussicht auf ein kleines Dörfchen haben wir dort unser Lager aufgeschlagen und nach dem Abendessen dem Treiben der Wolken zugesehen, das wieder einmal äußerst spektakulär war. Zumal Richards Speicherkarte voll mit den Fotos der Klosterruine war, gibt es kein Bildmaterial hierzu, außer einem Bild, das aber direkt zu Beginn der Wolkenshow geschossen wurde und nicht das wiedergibt, was wir im Folgenden gesehen haben. Riesengroße, sehr, sehr hohe Sturmwolken zogen in die Abendsonne und wiesen dabei die skurrilsten Formen sowie sämtliche Schattierungen der himmlischen Farbpalette auf: von weiß und verschiedenen Grau- und Blautönen im Osten zu rot, rosa und orange im Westen. Martin fühlte sich an Bilder von Dalí erinnert, wohingegen ich meinte, wenn man dieses Schauspiel in Malerei oder Fotografie festhalten würde, kämen dabei vermutlich äußerst kitschige Bilder heraus, wie sie gerne in Pamphleten der Zeugen Jehovas benutzt werden – aber kann Natur denn kitschig sein? Ich glaube, nicht.&lt;br /&gt;Der nächste Tag bescherte uns strahlenden Sonnenschein. Nach dem Frühstück haben wir Musik aufgelegt und erst mal eine Runde jongliert und Poi gespielt. An dieser Stelle grüße ich Anika, Hendrik und Judith: ich freu mich ja schon so sehr auf die „3x30-die-zweite“!&lt;br /&gt;Nachmittags wurden die Wanderschuhe geschnürt und Ole samt seiner Mundharmonika in den Rucksack gepackt, worauf wir querfeldein auf den Hausberg gewandert sind. Plötzlich vernahmen wir lautes Getöse: was sich wie ein großer, reißender Wildbach anhörte, war tatsächlich nur ein netter kleiner Rinnsal, der zur Rast und zu einem Fußbad einlud. Wieder auf dem Weg, konnten wir unter  uns unsere Busse auf Streichholzschachtelgröße geschrumpft erkennen und es fiel uns glatt nicht mehr der richtige Zauberspruch ein, um sie zur passenden Größe zurück zu verwandeln. Glücklicherweise löste sich das Problem von ganz alleine, als wir den Berg wieder runter stiefelten. Abends haben wir noch lange bei einem kleinen Feuerchen draußen gesessen und auf die Lichter der im Tal gelegenen Ortschaft geschaut, in die Kerstin, Paula – der Hund – und ich am nächsten Morgen aufgebrochen sind, um frisches Brot zu kaufen.&lt;br /&gt;So haben sich am 29.03. unsere Lager gespalten und wir haben einen Frauen- bzw. Männertag eingelegt. Mehr oder weniger auf direktem Wege sind wir Mädels also gegen halb 12 ins Tal hinabgestiegen um zu shoppen – querfeldein, beziehungsweise querbergrunter versteht sich. Besonders die letzten paar hundert Meter erwiesen sich als relativ knifflig und ab und zu kam die Poporutsche zum Einsatz. Die Metamorphose der Ela M. aus B. in eine Bergziege ging weiter. Hätte ich mir selber wieder einmal zeitreisenderweise vor noch wenigen Wochen ein Foto dieser Felsen gezeigt und gesagt: da wirst du bald runterkraxeln, hätte ich mir selber einen Vogel gezeigt. Das Schöne am Reisen ist auch, dass man nicht nur andere Länder und Landschaften, sondern auch sich selbst neu kennen lernt...&lt;br /&gt;Mit Brot, Orangenmarmelade und anderen Leckereien bepackt, wollten wir dann eigentlich ganz easy und zivilisiert auf einem kleinen Schotterweg zurück zu unseren Bussen gehen. Am Rande des Dörfchens (Mecina Bombarón) lachte uns aber ein kleiner Wanderweg an, den wir statt dessen einschlugen. Längst einem kleinen Wasserlauf, schraubte sich dieser einen Berg hoch – nicht ganz ohne Tücken, denn der Weg war zum Teil nur etwa zwei Fußbreiten schmal und stellenweise matschig, aber im großen und ganzen ganz bequem begehbar. Mit Blick auf das Tal, in dem unter anderem ein großer Kirschbaum blühte, steigen wir immer weiter den Berg hinauf, dessen Gipfel sich in einige Wolken hüllte. Es donnerte ein paar Mal und ein anderes Wandererpärchen, das uns auf ihrem Weg hinunter ins Dorf entgegen kam, warnte uns vor dem Regen, der vielleicht bald einsetzen würde. Aber was sollten wir tun: wir mussten schließlich dort hinauf...&lt;br /&gt;Nach einigen weiteren hundert Metern hörte der Wanderweg dann plötzlich auf , wir überquerten den kleinen Bach und kraxelten wieder einmal nur den Trampelpfaden von Wildschweinen und  anderem Berggetier folgend weiter nach oben. Oft ging das nur auf allen Vieren und wieder einmal war ich froh, Kerstin dabei zu haben, um in ihre Spuren treten zu können. Szenen aus „Notruf“ kamen mir in den Sinn: zwei Wanderinnen in den Bergen. Dramatische Aufnahmen von Felsen. Nahaufnahme der Wanderschuhe einer der Frauen. Unter einem der Schuhe löst sich ein Stein und kullert einige Meter tief hinunter. Sie blickt dem Stein hinterher, ihr Blick verrät einen Anflug von Panik, aber sie klettert weiter. Die Spannungsmusik setzt ein: erneute Nahaufnahme ihrer Füße. Dann rutscht sie ab... „Dank jetzt nicht an Hans Meiser“, dachte ich im Folgenden. „Denk lieber an ein kühles Blondes“ und: „Ich habe ein Kind zur Welt gebracht, dann werd' ich wohl auch diesen Berg hoch kommen...“&lt;br /&gt;Im Übrigen hätte ich mich in meinen Popo beißen können, dass ich Richards Fotoapparat nicht mitgenommen hatte, denn ich hätte so gerne die wunderschöne Aussicht auf das unter uns liegende Tal und die uns umgebenden Berge mit Euch geteilt. Auch wenn letztere recht kultiviert zu sein scheinen – wir blickten auf bepflanzte Terrassen und hörten Ziegenglocken und die Stimmen der Hirten – kommen wohl nicht allzu viele Menschen auf die Idee, rumzukraxeln, wo wir rumkraxelten. Einen Augenblick auf einem Felsen verschnaufend, erblickten wir eine wilde Bergziege, die uns genauso erstaunt anblickte, wie wir sie. „Das sind also Menschen“, dachte sie vermutlich, „von denen hab ich ja schon einiges gehört, aber gesehen hab ich hier noch nie welche.“&lt;br /&gt;Nach einer kleinen Kletterpartie, bei der sogar Paula – mehr Ziege als Hündin – nicht so recht weiter wusste, wurde der Berg dann weniger felsig und war dann wieder mit den mittlerweile vertrauten Oreganosträuchern bewachsen. Kerstin meinte, „Wenn wir jetzt abschmieren, riskieren wir nur noch ein paar blaue Flecken.“ „Was hätten wir denn vorhin riskiert?“ - „Was meinst Du?“ - „Hab keine Lust, mir das vorzustellen...“ Und überhaupt: „The only thing we have to fear is fear itself...“&lt;br /&gt;Einige Bäume kamen in Sicht und wir dachten, jeden Moment den Gipfel des Berges erklommen zu haben – bis wir einige Meter weiter bemerkten, dass es immer noch bergauf ging. Die Wolken hatten sich mittlerweile verzogen, die Sonne kam wieder zum Vorschein und ich ordentlich ins Schwitzen. Mit rotem Kopf kamen wir schließlich wieder an jenem kleinen Bach an, an dem wir tags zuvor unsere Rast gehalten hatten und stellten damit fest, dass wir etliche Meter zu hoch gekrabbelt waren. Der Rest des Wegs zurück zu den Bussen (an denen wir um halb 7 abends ankamen) war damit nur noch ein kleiner Spaziergang, nachdem ich mich allerdings ziemlich fertig mit der Welt im Bus verkrümelte und versucht habe, zu pennen. Habe allerdings noch im Halbschlaf lange das Gefühl gehabt, von Felsen zu Felsen zu klettern. Und so froh ich war, bis auf einige Kratzer und Piekser unversehrt am Bus angelangt zu sein, würde ich heute am Liebsten gleich wieder zurück ins Bergziegentrainigscamp. Eine Songzeile von Billy Bragg will mir nicht aus dem Kopf: „It's like one of these rides at the fun fair, the sort where you wanna get off because it's scary, and as soon as you're off, you wanna get straight back on it again...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Für alle Ole-Fans: Der kleine Krabbler lernt nun auch endlich mal laufen. Und täglich kommen neue Wörter zu seinem Wortschatz hinzu: „Mann“, „Dorf“, „Bein“, „Arm“, „Ohr“, nicht zu vergessen: „(grüne) Minna“ und „(blauer) Bär“.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-6054463079769356902?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/6054463079769356902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=6054463079769356902' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6054463079769356902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6054463079769356902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/04/30032008-die-metamorphose-der-ela-m.html' title='30.03.2008 – Die Metamorphose der Ela M. oder: Willkommen im Bergziegentrainingslager'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/SASyc_TK3mI/AAAAAAAAALE/EKCP_AdtASM/s72-c/20080327-20080327-7619.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-5219032032839227296</id><published>2008-04-05T07:56:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:40.502-08:00</updated><title type='text'>26.03.2008 – Von den Terrassen in den Glitzercanyon oder: Gone With The Wind</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVVwteFBI/AAAAAAAAAH8/ESD9vGoRrNc/s1600-h/20080321-IMG_0068.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVVwteFBI/AAAAAAAAAH8/ESD9vGoRrNc/s320/20080321-IMG_0068.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185777697025823762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich meinen letzten Eintrag mit den Worten „morgen geht’s weiter, keine Ahnung, wohin...“  beendet habe, kann ich Euch tatsächlich keinen Ortsnamen nennen von dem Platz, zu dem wir am nächsten Tag, den 18.03.2008, hin gefahren sind; wohl aber die Koordinaten, die ich dank GPS weiß: auf 37°N, 2,23°W haben Martin und Kerstin vor einiger Zeit in der Sierra Alhamilla einen wunderschönen Platz ausfindig gemacht, an dem wir die nächsten 5 Tage verbracht haben.&lt;br /&gt;Allerdings hatte ich dank einiger Gläser San Miguel, dem „heiligen Sankt Kopfschmerz“, die ich am Vorabend im Internetcafé in San Jose verputzt hatte, morgens ziemliche Startschwierigkeiten, und so hat es eine Weile gedauert, bis wir die Weiterfahrt angetreten haben. Außerdem habe ich vor unserer Abreise noch die nette Französin aufgesucht, die an der Promenade mit ihrem Mann und ihrem Sohn zusammen selbst gebastelten Schmuck verkauft. Wir möchten wirklich gerne lernen, selber solche Ketten herzustellen. Ihr Mann hat auch gleich angeboten, uns zu zeigen, wie er sie aus Schustergarn knüpft, aber wir hatten ja keine Zeit. Als Inspiration habe ich mir jedoch zumindest eine Kette gekauft, in die ein Stein eingearbeitet ist, den die beiden aus einem Flusstal in Chile gefischt haben. Wirklich sehr schön.&lt;br /&gt;Nach etwa 2 Stunden schöner Fahrstrecke durch die Berge sind wir dann erst in der Dämmerung an unserem Ziel angekommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2QteFAI/AAAAAAAAAH0/Lb9aA2M6DSw/s1600-h/20080321-IMG_0038.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2QteFAI/AAAAAAAAAH0/Lb9aA2M6DSw/s320/20080321-IMG_0038.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185776056348316674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCwteFJI/AAAAAAAAAI8/g7UF0NnrHs0/s1600-h/20080323-IMG_0144.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCwteFJI/AAAAAAAAAI8/g7UF0NnrHs0/s320/20080323-IMG_0144.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778470119937170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Rande einer Schotterpiste, umrahmt von grünen Terrassen, auf denen Mandel- und Olivenbäumchen wachsen, stand (und steht) ein verlassenes Haus mit einer riesigen Kiefer und einem randvoll gefüllten Wasserbassin daneben und einem Steinkreis dahinter, in den wir unsere Busse geparkt haben.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCgteFII/AAAAAAAAAI0/MJI_lf1TBto/s1600-h/20080323-IMG_0142.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCgteFII/AAAAAAAAAI0/MJI_lf1TBto/s320/20080323-IMG_0142.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778465824969858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCQteFHI/AAAAAAAAAIs/pNcqvTZAsew/s1600-h/20080323-IMG_0140.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCQteFHI/AAAAAAAAAIs/pNcqvTZAsew/s320/20080323-IMG_0140.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778461530002546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Selten habe ich mich an einem Ort so schnell so sehr zu Hause gefühlt. Die Aussicht auf die uns umgebenden Berge und Täler war toll, Sonne und Wolken malten ein Spiel aus Licht und Schatten auf die Berge, das Wasserbassin wurde von einem steten Rinnsal laufend aufgefüllt, und eine Feuertonne gab es auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWBwteFGI/AAAAAAAAAIk/3A1qm2GFVXU/s1600-h/20080323-IMG_0137.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWBwteFGI/AAAAAAAAAIk/3A1qm2GFVXU/s320/20080323-IMG_0137.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778452940067938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir sammelten fleißig Holz und die Jungs hatten ihre helle Freude daran, das Feuer Tag und Nacht am Brennen zu erhalten. So konnten wir in der Tonne kochen und Gas sparen. Es ist nämlich nicht leicht, hier an Nachschub zu kommen: Gasflaschen werden an den Tankstellen nur gegen Vorlage eines Schriebs abgegeben, der seinerseits nur in einem bestimmten Büro gegen Vorlage eines Personalausweises mit eingetragenen Wohnsitz in Spanien plus Zahlung einer Gebühr von etwa 40€ erhältlich ist.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen kamen einige Waldarbeiter in ihren Jeeps vorbei, um ihre Wasserkanister am Bassin zu füllen. Das ganze Gebiet scheint derzeit aufgeforstet zu werden und überall stehen junge Bäumchen. Die Junta haben wir nicht gesehen, dafür kam der Besitzer des Grundstücks, auf dem wir campiert haben, vorbei, der zum Glück nichts gegen uns und unsere Busse einzuwenden hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbQteFLI/AAAAAAAAAJM/gfHoI-WrtTY/s1600-h/20080323-IMG_0151.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbQteFLI/AAAAAAAAAJM/gfHoI-WrtTY/s320/20080323-IMG_0151.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778891026732210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir unternahmen einen Ausflug zu einer Nachbar-Ruine, in der wir einige Bienenkästen und Klamotten fanden. Wenn jemand Interesse an einem schönen braunen Cordmantel hat, bitte melden. Mir ist er leider ein bisschen zu klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT1gteE8I/AAAAAAAAAHU/FMGu631EB4s/s1600-h/20080320-IMG_0004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT1gteE8I/AAAAAAAAAHU/FMGu631EB4s/s320/20080320-IMG_0004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185776043463414722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Gründonnerstag war dann ziemlich grau und kalt. Wir wurden von Regentropfen auf unserem Busdach geweckt und den ganzen Tag hörte es nicht zu nieseln auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT1wteE9I/AAAAAAAAAHc/PMq6-zdnSmY/s1600-h/20080320-IMG_0008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT1wteE9I/AAAAAAAAAHc/PMq6-zdnSmY/s320/20080320-IMG_0008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185776047758382034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2AteE-I/AAAAAAAAAHk/mNZz3toWBDo/s1600-h/20080320-IMG_0023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2AteE-I/AAAAAAAAAHk/mNZz3toWBDo/s320/20080320-IMG_0023.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185776052053349346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir haben tatsächlich Oles Schneeanzug wieder hervorgekramt, den wir zwei Wochen zuvor im Podest verstaut hatten. Der Steinkreis wurde zu einer Insel in den Wolken, die ich den ganzen Tag nicht verlassen habe. Statt dessen haben wir ein Feuerchen im Ofen gemacht und ich habe meiner heimlichen Liebe zum Stubenhockertum gefrönt, mich mit Carlos Ruíz Zafón mental ins Barcelona der 30er und 50er Jahre begeben und den ganzen Tag gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWgteFFI/AAAAAAAAAIc/TbEIKh5_ZU4/s1600-h/20080322-IMG_0111.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWgteFFI/AAAAAAAAAIc/TbEIKh5_ZU4/s320/20080322-IMG_0111.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185777709910725714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gegen Abend klärte es auf, so dass wir den Vollmond in all seiner Pracht über den Bergen sehen konnten – allerdings hat der Wind mich bald wieder ins Innere unseres Busses vertrieben, wo ich auch die meiste Zeit des Karfrei- und -samstags (Achtung: Kalauer!) „Im Schatten des Windes“ verbracht habe. Unsere Mercedes wurden hin und her geschaukelt, die Gebetsfähnchen wehten wie wild und Martins Klangspiel übertönte das Rauschen und Pfeifen mit seinem Ding-Dong und Bim-Bam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWQteFEI/AAAAAAAAAIU/_gEgaOObdEM/s1600-h/20080322-IMG_0104.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWQteFEI/AAAAAAAAAIU/_gEgaOObdEM/s320/20080322-IMG_0104.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185777705615758402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWAteFDI/AAAAAAAAAIM/XnWELgHVIRo/s1600-h/20080322-IMG_0093.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVWAteFDI/AAAAAAAAAIM/XnWELgHVIRo/s320/20080322-IMG_0093.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185777701320791090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch am Ostersonntag war es so stürmisch, dass wir von unserem ursprünglichen Plan, bis zum nächsten Tag auf unserer „Insel“ zu bleiben, abgerückt sind und beschossen haben, weiter zu fahren. Kaum waren alle unsere 7 000 Sachen im Bus verstaut, ließ der Wind nach und so behalten wir dieses wunderschöne Plätzchen Erde ruhig und in strahlendem Sonnenschein in Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2AteE_I/AAAAAAAAAHs/bttnDeRzuX0/s1600-h/20080321-IMG_0027.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eT2AteE_I/AAAAAAAAAHs/bttnDeRzuX0/s320/20080321-IMG_0027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185776052053349362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vorbei am bereits erwähnten „Mini-Hollywood“ ging's weiter durch die Berge. „Martin und Kerstin haben wirklich die Gabe, tolle Orte aufzutun“, sagte ich gerade, als wir von der Schotterpiste, an der unser letzter Schlafplatz gelegen hatte und die auf keiner Karte verzeichnet ist, auf eine Asphaltstraße abbogen; da hielt der „Blaue Bär“ vor uns plötzlich an: die beiden hatten am Wegrand einen Haufen leckerer Tomaten entdeckt, die einige Zeit später, an unserem nächsten Etappenziel angelangt, prompt zu Nudelsoße verarbeitet wurden. Lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbwteFOI/AAAAAAAAAJk/bKFBcoAVtlY/s1600-h/20080324-20080324-7529.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbwteFOI/AAAAAAAAAJk/bKFBcoAVtlY/s320/20080324-20080324-7529.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778899616666850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In den östlichen Ausläufern der Sierra Nevada hatten Martin und Kerstin kurz vor unserer Ankunft in Andalusien einen Canyon entdeckt, an dessen Rand wir die nächsten zwei Tage und Nächte verbrachten. Überall glitzerten und glänzten weiße, violette, durchsichtige und anthrazitfarbene Steine, mit denen wir, inspiriert von den beiden Franzosen aus San Juan, unsere Hosentaschen füllten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbgteFNI/AAAAAAAAAJc/8aW25a3IOdM/s1600-h/20080324-20080324-7528.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbgteFNI/AAAAAAAAAJc/8aW25a3IOdM/s320/20080324-20080324-7528.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778895321699538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir unsere zugelassenen 4 Tonnen Gesamtgewicht um etliche Kilos überschreiten, könnte das auch an unserer Sammelwut liegen. Leider haben wir aber noch keinen genauen Plan, wie wir diese Steine bearbeiten können. Ich versuchte darum, mich mehr auf Blümchen zu konzentrieren, die überall sprossen und blühten und die ich später, gepresst und getrocknet, in selbst geschöpftes Papier einarbeiten möchte – ein Vorsatz, den ich schon lange mit mir herum trage. Übrigens sammle ich aus diesem Grunde schöne Papiere, also: wenn Ihr zufällig  Geschenkpapier-Reste (Seidenpapier u.ä.) bei Euch rumfliegen habt – immer her damit!&lt;br /&gt;Jedenfalls fiel es angesichts dieser Bodenschätzchen fast schwer, den Blick zu heben – was jedoch nicht weniger spektakulär war. Irgendwann muss ein reißender und mächtiger Fluss dort entlang geflossen sein, der die Felsen abgetragen und ausgehöhlt hat. Später hat der Regen kleine Schlamm-Stalagtiten an den Wänden des Canyons entstehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2QteFQI/AAAAAAAAAJ0/VDTbe7-4uNk/s1600-h/20080324-20080324-7552.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2QteFQI/AAAAAAAAAJ0/VDTbe7-4uNk/s320/20080324-20080324-7552.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185779354883200258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2gteFRI/AAAAAAAAAJ8/WK9E-mbiJ9Y/s1600-h/20080324-20080324-7555.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2gteFRI/AAAAAAAAAJ8/WK9E-mbiJ9Y/s320/20080324-20080324-7555.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185779359178167570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist zwar mittlerweile ganz schön trocken dort, aber es gibt doch noch Wasser genug für Feigenbäume und viele Blumen, an denen sich zahlreiche Schmetterlinge und unzählige Bienen laben. Der Canyon ist erfüllt von einem steten Summen und jenseits der Staumauer war es uns zu heikel, weiterzugehen, da dort wilde Bienenvölker ihr Revier haben. Die ließen wir lieber in Ruhe an ihrem Imperium werkeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbwteFPI/AAAAAAAAAJs/HeMF_mbYhsI/s1600-h/20080324-20080324-7539.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbwteFPI/AAAAAAAAAJs/HeMF_mbYhsI/s320/20080324-20080324-7539.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778899616666866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbQteFMI/AAAAAAAAAJU/plJXof01iAI/s1600-h/20080324-20080324-7515.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWbQteFMI/AAAAAAAAAJU/plJXof01iAI/s320/20080324-20080324-7515.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778891026732226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch hier pfiff der Wind, weshalb wir die Abende in Martins und Kerstins gemütlicher Stube verbrachten und – ganz die High-Tech-Camper – unsere bislang geschossenen Fotos und Videos ansahen und unsere bisherige Reise noch einmal Revue passieren ließen.&lt;br /&gt;Am 25.03.2008 ging’s dann weiter westwärts, durch den Süden der Sierra Nevada, und wieder haben wir eine sehr gemächliche und schöne Fahrtstrecke hinter uns gelegt. Was ich in einem vorausgegangenen Blogeintrag über die Wasserknappheit geschrieben habe, scheint hier nicht ganz so schlimm zu sein; wir fuhren an üppigen Terrassen-Gärten voller Orangen- und Zitronenbäumen vorbei, und durchquerten nette kleine Dörfer, deren Bewohner uns fröhlich grüßten. Auch in Laujar de Andarax, wo wir nach Ende der Siesta (17:30h) ein paar Teile einkauften, winkten die Kinder unseren bunten Bussen hinterher – es macht wirklich großen Spaß, hier unterwegs zu sein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2wteFTI/AAAAAAAAAKM/yAyZCt82jBo/s1600-h/20080326-20080326-7576.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2wteFTI/AAAAAAAAAKM/yAyZCt82jBo/s320/20080326-20080326-7576.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185779363473134898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einige Kilometer nördlich von Laujar gibt es ein kleines Fleckchen in den Bergen, wo am Ende einer Schotterpiste unter Kiefern eine kleine Sofaecke aufgebaut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2wteFUI/AAAAAAAAAKU/ZVLoxJiRZgk/s1600-h/20080326-20080326-7591.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2wteFUI/AAAAAAAAAKU/ZVLoxJiRZgk/s320/20080326-20080326-7591.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185779363473134914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von dort aus hat man eine herrliche Aussicht auf die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2gteFSI/AAAAAAAAAKE/iFwy399qH0c/s1600-h/20080326-20080326-7574.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eW2gteFSI/AAAAAAAAAKE/iFwy399qH0c/s320/20080326-20080326-7574.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185779359178167586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;– aber auch hier stürmte es so sehr, dass unsere Busse nicht mehr nur sanft geschaukelt, sondern vielmehr arg geschüttelt wurden. Martin schlug darum am Nachmittag des 26.03., mit einem Blick auf die Wolken, vor, weiter ins Tal zu fahren und so brachen wir sämtliche Rekorde im Sachen zusammenpacken und dann Hals über Kopf auf – eine gute Entscheidung. Wenige Kilometer weiter südlich und etliche Meter näher am Meeresspiegel stellten wir uns auf einen Parkplatz, der von Felswänden umgeben und damit etwas windgeschützter ist. Kein wirklich schöner Ort zum Stehen, aber es ist ja nur für eine Nacht. Und angesichts der Tatsache, dass unsere Busse nun immer noch vom Wind geschüttelt werden, bin ich  mehr als froh, nicht mehr oben auf dem Berg zu stehen.&lt;br /&gt;Aufregend war's auf jeden Fall. Morgen werden wir dann sehen, ob uns unser weiterer Weg wieder in ruhigere Gefilde bringt...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCwteFKI/AAAAAAAAAJE/MxVuJn7H824/s1600-h/20080323-IMG_0147.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eWCwteFKI/AAAAAAAAAJE/MxVuJn7H824/s320/20080323-IMG_0147.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185778470119937186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-5219032032839227296?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/5219032032839227296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=5219032032839227296' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/5219032032839227296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/5219032032839227296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/04/26032008-von-den-terrassen-in-den.html' title='26.03.2008 – Von den Terrassen in den Glitzercanyon oder: Gone With The Wind'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eVVwteFBI/AAAAAAAAAH8/ESD9vGoRrNc/s72-c/20080321-IMG_0068.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-8585068413581548747</id><published>2008-03-17T15:10:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:41.968-08:00</updated><title type='text'>17.03.2008 - savoir-vivre en espagnol</title><content type='html'>Da unsere Lebensmittelvorraete knapp wurden, haben wir "El Plomo" am Donnerstag, den 13.03. wieder verlassen. Schade eigentlich, es ist dort wirklich sehr schoen gewesen. Wir sind zu einsamen Buchten gewandert, haben uns von Felswaenden aus Sonnenuntergaenge angesehen und es uns gut gehen lassen. Richard und Martin haben leckeres Brot gebacken, aber als unsere Mehlration knapp geworden war, war es an der Zeit, zurueck in die Zivilisation zu kehren, zumal im wenige Kilometer entfernten Campohermoso Markttag war. Dort haben wir uns mit Orangen (50 Cent das Kilo), Tomaten, Aepfeln, Birnen, Zucchini, Avocados und und und eingedeckt, haben umsonst noch mehr Tomaten und tonnenweise Salat (von dem wir noch heute darben) abgestaubt und fuer etwa 15 Euro mehr als eine Wochenration an Obst und Gemuese klar gemacht. Dann noch nen Abstecher in den Supermercado und ab gings zurueck in die Pampa. Und was fuer eine schoene Pampa das war... ich hab echt gedacht, gleich schaut Winnetou um die Ecke. Und tatsaechlich sind hier frueher wohl einige Western gedreht worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGgteE3I/AAAAAAAAAGs/exyFXIi-S68/s1600-h/20080313-IMG_0117.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGgteE3I/AAAAAAAAAGs/exyFXIi-S68/s320/20080313-IMG_0117.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774136497935218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Berge, Felsen, Agarven, Kakteen, alte Goldgraeberminen, Brunnenloecher im Boden, kaum Muell, ausser dutzenden abgelaufener Schuhsohlen, was mir wirklich Raetsel aufgibt... Warum ausgerechnet Schuhsohlen?? Palmen, Olivenbaeumchen, Ruinen, zwischen und in denen wir rumkraxelten. Wie gerne wuerde ich eine Zeitreise antreten und mir das Ganze vor hundert oder zweihundert Jahren einmal anschauen. Was heute nur noch Mauerreste sind, waren damals anscheinend grosse Farmhaeuser, inmitten bluehender Plantagen. Piraten haben den ganzen Landstrich irgendwann ausgeraubt und durch den Abbau von Bodenschaetzen wurde das Grundwasser ausserdem schwermetallbelastet. Gemuese anbauen sollte man hier besser wohl nicht mehr. Thymian pfluecken wir trotzdem. Unsere Busse parken wir abseits der WoMos, die direkt am Strand geparkt haben, neben einer der Ruinen in einem aus Pflastersteinen gelegten Kreis. Man koennte bei diesem Ort religioese Hintergruende vermuten, tatsaechlich scheinen diese Kreise, die es hier alle paar Meter weit gibt, aber zum Ausschlagen der Kornaehren genutzt worden zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGgteE2I/AAAAAAAAAGk/JItwnqviKiY/s1600-h/20080313-IMG_0108.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGgteE2I/AAAAAAAAAGk/JItwnqviKiY/s320/20080313-IMG_0108.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774136497935202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGQteE1I/AAAAAAAAAGc/r17peKkApBQ/s1600-h/20080313-IMG_0095.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGQteE1I/AAAAAAAAAGc/r17peKkApBQ/s320/20080313-IMG_0095.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774132202967890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie dem auch sei: abends liegen wir vor unseren Huetten im Steinkreis, und auch der Mond ist von einem Kreis aus Wolken umgeben. Wieder einmal ein Eindruck, der sich schwer in Worten schildern laesst. Stellt Euch den Mond Stecknadelkopf gross vor - proportional gesehen ist der Himmel auf der Flaeche eines den stecknadelkopfgrossen Mond umgebenden 5DM-Stuecks ganz klar, und dahinter kommt ein Ring aus Wolken, hinter dem der Himmel dann wieder etwas klarer wird. Als schoebe der Mond die Wolken zur Seite: Geht mir aus der Sonne!&lt;br /&gt;Am Abend kommt die Guardia Civil vorbei und sagt, 24 Stunden duerften wir hier stehen. Weshalb wir am naechsten Tag unsere Busse etwa 200 Meter weiter am Strand parken. Wir bekommen nette Gesellschaft seitens Maria und Conni aus Muenster, die mit ihren Hunden Zora und Ronja in ihrem 12 Meter langen Reisebus unterwegs sind, und bleiben zwei weitere Naechte dort stehen.&lt;br /&gt;Ich komme endlich wieder mal dazu, meine Laufschuhe und die Yogamatte auszupacken - und hab natuerlich nachher ordentlich Muskelkater...&lt;br /&gt;Weiterhin machen Richard, Ole und ich erstmals Bekanntschaft mit der Junta. So ganz verstanden habe ich das noch nicht: sind das die Nationalparkhueter mit Polizeigewalt hier, oder eine regionale Polizeitruppe? Jedenfalls funktionieren die anscheinend unabhaengig von der Guardia Civil und der Policia Regional und sie sagten uns, abends um 7, als wir grade beim Essen kochen waren, wir sollten sozusagen unsere Stossstangen in die Hand nehmen und verschwinden. Martin und Kerstin kennen sich in diesen Belangen zum Glueck mittlerweile gut aus und Kerstin regelt die ganze Angelegenheiten mit einem charmanten: mañana. Das Kind ist muy pequeño und muss nach dem Essen ins Bett. Und ueberhaupt, die Guardia Civil hat gesagt, 24h duerften wir hier stehen... (dass diese 24h laengst ueberschritten sind, weiss die Junta ja nicht. Also stellen wir uns mal ganz dumm und bleiben bis zum naechsten Mittag - unter Androhung eines Bussgeldbescheides, der wohl nie kommen wird. Sind wir Punker, oder was ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSXQteE7I/AAAAAAAAAHM/82tvRl8KzY0/s1600-h/20080318-IMG_0132.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSXQteE7I/AAAAAAAAAHM/82tvRl8KzY0/s320/20080318-IMG_0132.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774424260744114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Waehrend die Hymer-Fahrer unter den Campern also ihre Klappstuehle einraeumen, bleiben unsere beiden Mercedes und der M.A.N.-Bus der Muensteraner (ihrerseits ehemalige Bauwagenplatzbewohner) noch bis zum naechsten Mittag dort stehen.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag kommen dafuer weitere WoMos und Reisebusse angefahren. Die "Semana Santa" hat begonnen und die Straende fuellen sich mit urlaubslustigen Spaniern, die in grossen Horden die Straende bevoelkern. Unterdessen reisen wir weiter nach San Jose - leider ohne uns von den zwei lustigen vier aus Muenster zu verabschieden, denn die waren grade wohl Gassi machen. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, irgendwann in the middle of Spain wieder einen gruen-gelben, ehemals staedtischen Bus zu sehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGwteE4I/AAAAAAAAAG0/3vKPB7D7-OM/s1600-h/20080315-IMG_0118.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGwteE4I/AAAAAAAAAG0/3vKPB7D7-OM/s320/20080315-IMG_0118.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774140792902530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Y nunca...&lt;br /&gt;San Jose ist wunderbar! Was fuer ein schoenes kleines Staedtchen - also, wenn jemand von Euch mal ein nettes Reiseziel fuer den Familienurlaub sucht - nix wie hin! Typisch spanische weisse Flachdachbauten schmiegen sich an die gruenen Berge, die das Dorf umgeben. Die Gaerten sind gruen, das Volk auf den Strassen jung und freundlich, die Laeden sind herrlich hippie-esk und die Restaurants locken mit Dueften von Meeresfruechten und Knoblauch. Wir parken auf der Rambla und flanieren durch die Gassen und ueber die Strandpromenade, an der Schmuck- und Klamottenhaendler ihre Waren feil bieten. Ich treffe eine nette Franzoesin (samt ihres 5 Wochen alten Babys), die wunderschoene selbstgebastelte Halsketten aus Steinen und Garn bastelt und hoffe, sie morgen wieder zu sehen, um weiterhin ihre Bekanntschaft und mir selbst ein verspaetetes Geburtstagsgeschenk zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGwteE5I/AAAAAAAAAG8/7XEEZo6Kep0/s1600-h/20080316-IMG_0127.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGwteE5I/AAAAAAAAAG8/7XEEZo6Kep0/s320/20080316-IMG_0127.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774140792902546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Morgen will ich noch David, the bookman besuchen - vielleicht braucht der ja ne Aushilfskraft fuer die Saison... jedenfalls koennte ich mir persoenlich vorstellen, an einem Ort wie diesem kleben zu bleiben... Aber wie's aussieht, werden wir morgen, nachdem ich meinen Rausch ausgeschlafen habe, den ich mir beim Schreiben dieser Zeilen in einer Internet-Bar angetrunken habe, weiter ziehen - keine Ahnung wo hin...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSXAteE6I/AAAAAAAAAHE/TIMUExvazgU/s1600-h/20080318-IMG_0131.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSXAteE6I/AAAAAAAAAHE/TIMUExvazgU/s320/20080318-IMG_0131.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185774419965776802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-8585068413581548747?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/8585068413581548747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=8585068413581548747' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/8585068413581548747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/8585068413581548747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/17032008-savoir-vivre-en-espagnol.html' title='17.03.2008 - savoir-vivre en espagnol'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eSGgteE3I/AAAAAAAAAGs/exyFXIi-S68/s72-c/20080313-IMG_0117.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-8718656893463148421</id><published>2008-03-17T13:58:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T15:07:44.679-08:00</updated><title type='text'>11.03.2008 - Fusion</title><content type='html'>Von Mazarrón aus haben wir's gemütlicher angehen lassen. Nur wenige Kilometer entfernt gibt’s einen recht großen Platz direkt am Meer, der von vielen Urlaubern zum wild Campen genutzt wird. Etwa 20 andere WoMos, meist Hymer und andere High-Tech-Schiffe, viele mit deutschen Nummernschildern, stehen dort. Es ist stürmisch und kalt, wir kochen und essen drinnen und gehen früh ins Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOOwteEnI/AAAAAAAAAEs/hkexVboCrEk/s1600-h/20080305-IMG_0051.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOOwteEnI/AAAAAAAAAEs/hkexVboCrEk/s320/20080305-IMG_0051.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185769880185344626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Tag ist freundlicher, wir bekommen von einem netten Pärchen vom Bodensee, die seit 10 Monaten mit ihrem inzwischen 2jährigen Sohn unterwegs sind, den Tipp, ein Stückchen südwärts die Küste runter nach Bolnuevo zu fahren, wo es einige einsame Buchten abseits des Mainstream-Tourismus gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEpI/AAAAAAAAAE8/WdO0W-MiVR4/s1600-h/20080307-IMG_0072.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEpI/AAAAAAAAAE8/WdO0W-MiVR4/s320/20080307-IMG_0072.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185769884480311954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEoI/AAAAAAAAAE0/HdpMvSS5OLo/s1600-h/20080306-IMG_0054.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEoI/AAAAAAAAAE0/HdpMvSS5OLo/s320/20080306-IMG_0054.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185769884480311938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPQteErI/AAAAAAAAAFM/G7vikQ6ZbwA/s1600-h/20080308-IMG_0100.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPQteErI/AAAAAAAAAFM/G7vikQ6ZbwA/s320/20080308-IMG_0100.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185769888775279282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePDAteE0I/AAAAAAAAAGU/D9sOuz_F2GQ/s1600-h/20080313-IMG_0078.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePDAteE0I/AAAAAAAAAGU/D9sOuz_F2GQ/s320/20080313-IMG_0078.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770777833509698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEqI/AAAAAAAAAFE/yF3LqXHkpy0/s1600-h/20080308-IMG_0084.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOPAteEqI/AAAAAAAAAFE/yF3LqXHkpy0/s320/20080308-IMG_0084.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185769884480311970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So blieben wir die nächsten zwei Tage und Nächte dort und gönnen uns eine Auszeit. Das Wetter ist super, es gibt frisch gepressten O-Saft zum Frühstück, tagsüber kommen nur wenige Sonnenanbeter und ein Nacktwanderer vorbei, und nachts haben wir die Bucht für uns allein. Ich komme endlich dazu, ein erstes Bad im Meer zu nehmen, juhu! Und in Bolnuevo selbst, fest in deutscher und englischer Rentnerhand, finden wir einen Campingplatz  mit WLAN, von dem aus wir kurz SMS und E-Mails verschicken und unseren Blog hochladen können. In Bolnuevo haben sich übrigens anscheinend 'ne Menge reiselustiger und sonnenhungriger Menschen ihren Altersruhesitz eingerichtet, zumindest war das dem schwarzen Brett beim Campingplatz zu entnehmen, auf dem zu Frauentagen und Bingoabenden geladen wurde. Bob sucht außerdem Leute, die mit ihm einen Computerclub gründen wollen, und Tante Trudi verkauft in Parzelle 432 selbstgehäkelte und -geklöppelte Deckchen. Zudem wurde vor Spionen der englischen Rentenkassen gewarnt, die sich in Pubs und Restaurants einzuschleimen versuchen und dann viele Fragen stellen.&lt;br /&gt;                                                                                 &lt;br /&gt;Samstags gings dann weiter  nach Agua Amarga, wo wir uns mit unseren Freunden Martin und Kerstin verabredet hatten. Die beiden tingeln nun schon seit Dezember durch Südspanien und haben uns in den vergangenen Monaten immer wieder per SMS und E-Mail aufgefordert, endlich aus den Puschen und zu ihnen nach Andalusien zu kommen. Dank ihrer Botschaften wussten wir auch, dass Spanien „in Mazarrón anfängt“ - zumindest hat der Urlaub für sie damals dort angefangen. Das hat insbesondere mir gedanklich beim Durchhalten auf unserer Ostküsten(tor-)tour geholfen.&lt;br /&gt;Während auf der Wegstrecke um Valencia herum die Straßen von Orangenplantagen gesäumt werden, sind wir nun an unzähligen Plastikplanengewächshäusern mit bergeweise Tomaten darin und davor vorbei gefahren. Wenn man in Deutschland um diese Jahreszeit Tomaten kauft, kommen die höchstwahrscheinlich hier her. Doof daran ist, dass das wenige Wasser, das es hier gibt, auf eben jenen Riesenplantagen genutzt wird, wenn nicht grade ein Golfplatz damit bewässert wird. Wer hier als Kleinbauer Gemüse anpflanzen will, könnte ein Problem haben. Das haben wir vor unserer Reise schon in dem Film „We feed the world“ sehen können.&lt;br /&gt;Doof an den Plastikplanengewächshäusern ist auch, dass der Wind sie recht schnell zu zerfleddern scheint. Darum fliegen hier stellenweise buchstäblich die Fetzen durch die Landschaft. Nun haben wir einiges über die spanische Bauart erfahren. Auf dem Weg zum Strand „El Plomo“, wo wir nun mit Martin und Kerstin zusammen stehen, sind uns viele Ruinen aufgefallen, teilweise noch mit „se vende“ und Telefonnummern auf die zerfallenen Mauern gesprüht. Martin und Kerstin erklärten uns, dass diese Häuser nur aus Naturmaterialien gebaut seien und es somit okay ist, wenn die Natur sie nach einer Weile wieder zurück nimmt, Pflanzen im Schatten ihrer eingefallenen Mauern wachsen und Käfer über die zersprungenen Steinfußböden krabbeln lässt. Der Mensch zieht während dessen weiter und sucht sich einen anderen Ort, um sich dort etwas Neues aufzubauen. Das funktioniert ganz gut mit Stein, Holz und Lehm. Mittlerweile haben sich nur leider die Baumaterialien geändert – nicht aber die Umgangsweise mit deren Überresten. Darum die Plastikfetzen also: die kaputten Gewächshäuser bleiben kaputt und irgendwo sprießen wieder neue wie die Champions aus dem Boden.&lt;br /&gt;Auch die Strände sind teilweise ordentlich zugemüllt – die leeren Coleslaw- und Kartoffelsalatdosen lassen allerdings erahnen, dass das nicht nur auf die Kappe der Spanier mit ihren traditionellen Müllentsorgungsgewohnheiten geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCgteExI/AAAAAAAAAF8/VnfmxYrg7nw/s1600-h/20080311-IMG_0010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCgteExI/AAAAAAAAAF8/VnfmxYrg7nw/s320/20080311-IMG_0010.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770769243575058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer war die Fahrt nach Agua Amarga sehr schön. Immer der Küste lang, die um diese Jahreszeit noch echt grünen Berge hoch und runter. Klar sind hier die meisten Dörfer touristisch ausgelegt, aber die Berge verhindern anscheinend das Entstehen allzu wuchtiger Hotelanlagen, wie wir sie an der Ostküste gesehen haben. Auf halber Strecke zum Strand „El Plomo“ (unserem Treffpunkt) gab's vorher sogar 'ne Trinkwasserzapfstelle. Die Wasserkanister randvoll gefüllt, haben wir unser vorläufiges Ziel dann gegen 18h erreicht. Martin und Kerstin hatten natürlich jede Menge Geschichten zu erzählen, über Hippies in Höhlen, Freaks und die Guardia Civil, über Flüchtlingsboote, Schmugglerbanden, die anderen Menschen hier am Strand und und und. Hier haben sich anscheinend ganz lustige Zeitgenossen am „El Plomo“ eingefunden – ein etwas älterer schwedischer Instrumentenbauer mit seiner Frau, eine grauhaarige holländische Biologin mit ihrem Mann (dank der wir Delfine gesehen haben), und vor allem die tschechische Variante der Kelly-Family (und ich möchte betonen, dass ich hier keinen gehässigen Unterton intendiere – ich komme nur einfach nicht um die Assoziation herum!): 8 strohblonde Kinder im Alter von 2 bis 18 Jahren mit ihrem graubärtigen Vater, die in Tschechien mit anderen Menschen zusammen ein Stück Land bewirtschaften, die Wintermonate aber im sonnigen Andalusien verbringen und zur Aufbesserung ihrer Reisekasse die spanischen Städtchen mit tschechischen Volksweisen beschallen. Wenn die im Gänsemarsch mit Eimern und Schaufeln bewaffnet den Strand lang laufen, um an ihrer Riesensandburg weiter zu bauen, fehlt eigentlich nur, dass sie dabei „Heyho, heyho, wir sind vergnügt und froh“ singen. Wirklich sehr niedlich. Ole hat sich gleich mal dazu gesellt um seine Autos die Burgmauern entlang fahren zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCgteEyI/AAAAAAAAAGE/XioT1ZxpMK8/s1600-h/20080311-IMG_0134.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCgteEyI/AAAAAAAAAGE/XioT1ZxpMK8/s320/20080311-IMG_0134.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770769243575074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun sind wir seit drei Tagen am „El Plomo“ und ich habe mich langsam aber sicher voll akklimatisiert. Es gibt hier ein paar Dinge, die zu beachten sind: Wirklich große Feuer zu machen, ist nicht ratsam, hier allerdings wohl noch eher möglich als weiter im Süden, denn es könnte die oben erwähnten Boote, wie auch Hubschrauber und Jeeps der Guardia Civil anziehen. Und da es hier fast nie regnet, sollte man auch nicht einfach in die Büsche gehen, um seine täglichen Geschäfte zu erledigen. Stinkt sonst ganz schnell ganz erbärmlich. Löcher buddeln ist auch nicht drin. Aber wie soll ich sagen: haben wir uns in Argèles-sur-mer über die vielen Liter Wasser geärgert, die die Klospülung rauschend in den Kanälen verschwinden ließ, haben wir nun die „verschwenderischste“ Klospülung der Welt. (Für diejenigen, die Informationen dieser Art nicht weiter detailliert dargelegt haben möchten: überspringt doch einfach den nächsten Abschnitt...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCwteEzI/AAAAAAAAAGM/rLmE29orEKk/s1600-h/20080311-IMG_0140.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_ePCwteEzI/AAAAAAAAAGM/rLmE29orEKk/s320/20080311-IMG_0140.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770773538542386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hinten am Strand, in etwa 70m Entfernung, liegt ein großer Felsbrocken, sehr gut zum Dahinterhocken, und das reimt sich sogar. Manchmal kriegt man nasse Füße, die Wellen sind in ihrer Reichweite ziemlich unberechenbar. Egal, es ist ja warm... 24°C oder so. Der Fels ist allerdings nur zum Pullern geeignet, man will ja nicht beim Strandspaziergang über Dinge stolpern, die man im Normalfall lieber fein säuberlich entsorgt wissen will (äääh, kann man das so sagen? „entsorgt zu sein wissen will gehabt zu haben“...). Dafür gibt’s dann entweder 7 Minuten strandaufwärts oder 5 strandabwärts ein paar nette Klippen zum Popo drüber stippen. Kein Shit-Pit, sondern eher ein Shit-Dip also... Dorthin muss man allerdings ein bisschen kraxeln. Man stelle sich mich Sportskanone dabei (beim Kraxeln!!) vor. Ich mein, ich komm aus'm Rheinland! Aus Bergheim! Da gibt’s gar keine Berge, keinen einzigen, außer der „Bergstraße“ vielleicht! Für mich ist das Riesengebirge ein riesen Gebirge!Ich war auf jedem Fall froh, bei meiner ersten Exkursion zu den Klippen Kerstin dabei gehabt zu haben, die mir Anweisungen wie „rechten Fuß hier, linken Fuß da, hier festhalten, da hochziehen“ gegeben hat. Am „stillen Örtchen“ angekommen stellte sich dieses als alles andere als „still“ heraus: es gluckst und gurgelt und das Wasser (wohlgemerkt nur das!) spritzt und schäumt... Und vor lauter Adrenalin in meiner Blutbahn waren sämtliche meiner anderen Körperfunktionen anscheinend auf „stand-by“ geschaltet... Aber mittlerweile geht auch das... Gebt mir ein paar Wochen und ich komme als Bergziege wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjQteEvI/AAAAAAAAAFs/FdyWjlmnAfY/s1600-h/20080311-IMG_0004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjQteEvI/AAAAAAAAAFs/FdyWjlmnAfY/s320/20080311-IMG_0004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770232372663026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So verbringen wir die Tage hier mit rumgammeln, kleinen Wanderungen, Planschen, Ole bespaßen, Steintürmchen bauen, Muschel-Triskelen in den Sand legen, kochen, essen, Rotwein trinken (letzteres eher mal abends) und so weiter. Martin schnitzt ein Spielbrett, Kerstin baut eine Trommel aus einem alten Agarvenstamm, die Blümchen, die der karge Boden hervorbringt, blühen und sind wunderhübsch anzusehen, Richard macht tolle Fotos, Ole lässt seine Autos durch Sand- und Steinwüsten rollen und ich könnte Stunden damit zubringen, Sand durch meine Finger rinnen zu lassen, Abends hören wir die Grillen zirpen, und die Wellen rauschen sowieso nonstop in unseren Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjAteEuI/AAAAAAAAAFk/VLY8xMw7BBg/s1600-h/20080309-IMG_0124.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjAteEuI/AAAAAAAAAFk/VLY8xMw7BBg/s320/20080309-IMG_0124.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770228077695714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich habe mich schon mehrmals dabei ertappt, wie ich wie früher, als ich gerne tagelang im Bett lag und Musik hörte, gedacht habe: nach dem nächsten Song steh ich auf! Und dann fällt mir wieder ein, dass das immer so weiter geht, mit dem Rauschen. Meistens bleib ich dann noch ein bisschen liegen, es sei denn, mir steigt frischer Kaffeeduft in die Nase... In einem poetischen Moment dachte ich außerdem: das ist der Atmen der Erde. Aber jetzt bin ich nicht sicher: ist es der Atmen, der Puls oder der Herzschlag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjgteEwI/AAAAAAAAAF0/T4JWIZeTJOo/s1600-h/20080311-IMG_0007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOjgteEwI/AAAAAAAAAF0/T4JWIZeTJOo/s320/20080311-IMG_0007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185770236667630338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-8718656893463148421?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/8718656893463148421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=8718656893463148421' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/8718656893463148421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/8718656893463148421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/11032008-fusion.html' title='11.03.2008 - Fusion'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eOOwteEnI/AAAAAAAAAEs/hkexVboCrEk/s72-c/20080305-IMG_0051.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-5241131495995227455</id><published>2008-03-07T08:42:00.001-08:00</published><updated>2008-03-07T08:46:22.152-08:00</updated><title type='text'>Noch immer keine Fotos</title><content type='html'>Hallo Ihr Lieben,&lt;br /&gt;nun habe ich die Adresse für diesen Blog publik gemacht, aber es immer noch nicht geschafft, Fotos hochzuladen... weiss nicht genau, woran das liegt, aber ich werde es weiterhin versuchen. Schaut also doch gerne noch mal in ein paar Tagen vorbei!&lt;br /&gt;So. Wir müssen jetzt zurück zum Strand, Abendessen kochen und so.&lt;br /&gt;Bis die Tage!&lt;br /&gt;Frau Zottel und co&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-5241131495995227455?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/5241131495995227455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=5241131495995227455' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/5241131495995227455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/5241131495995227455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/noch-immer-keine-fotos.html' title='Noch immer keine Fotos'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-697838205187945345</id><published>2008-03-07T06:51:00.000-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:45.592-08:00</updated><title type='text'>05.03.2008 - Eastcoast-Koller</title><content type='html'>Den Sonntag haben wir gemütlich angehen lassen, auch wenn wir uns vorgenommen hatten, am selbigen Tag noch über die spanische Grenze rüber zu machen. So sind wir gegen drei in Argèles aufgebrochen, um nur wenige Kilometer entfernt in Collioure (nur die Franzosen verstehen es so gut, möglichst viele Vokale in ein einziges Wort zu packen...) die nächste Rast zu machen. Glücklicherweise hat uns ein anderer Camper den Tipp gegeben (er meinte, wir sollten dort unbedingt Anchovis essen gehen); das ist ein wirklich wunderschönes Städtchen, alt, verwinkelt, bunt und freundlich, mit netten Cafés, Restaurants, von deren Tischen es nur so duftete, mit Weinstuben, Delikatessenläden, Ateliers und Künstlern, die auf den Straßen und Plätzen der Fußgängerzone ihre Bilder zum Kauf anboten. Und hätte ich genug Geld... würde ich dort für eine Weile ein Leben wie Gott in Frankreich fröhnen wollen.&lt;br /&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLkAteEjI/AAAAAAAAAEM/vVGUPTLhLr4/s1600-h/20080302-IMG_0024.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLkAteEjI/AAAAAAAAAEM/vVGUPTLhLr4/s320/20080302-IMG_0024.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185766946722681394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So aber waren wir keine Anchovis essen, keinen Wein trinken und Bilder kaufen sowieso nicht, insbesondere, da wir dringend ein Internetcafé aufsuchen mussten, um unsere Finanzlage überhaupt überblicken zu können. Haben uns statt dessen nach einem Stündchen des Flanierens und Seele wie auch Beine ins Hafenbecken Baumeln lassens wieder in unsere Karre begeben und waren nach einem kleinen Schnack mit den Grenzern in Spanien. Olé. Da wollten wir eigentlich über Nacht unseren Bus und uns in einer kleinen Bucht parken, hätten gleich die erste nehmen sollen – zu spät. Danach war am Wasser nix mehr zu machen, in die kleinen Ortschaften durften wir erst gar nicht rein fahren, und eine Geldstrafe von 150€ wollten wir wirklich nicht riskieren. Also sind wir mal wieder Berge gefahren. Sind ja wirklich schön, die Pyrenäen – aber um einen Schlafplatz zu finden, nicht einfach. Wir haben uns nach einer Weile einfach in einem kleinen Waldstück an der Straße abgestellt und uns vorgenommen, montags morgens recht früh die Weiterfahrt anzutreten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLkgteEkI/AAAAAAAAAEU/U0yznaLdeOg/s1600-h/20080303-IMG_0031.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLkgteEkI/AAAAAAAAAEU/U0yznaLdeOg/s320/20080303-IMG_0031.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185766955312616002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bei strahlendem Sonnenschein sind wir also aufgebrochen, um schon nach einem Stündchen Fahrt Mittagspause in Figueres zu machen, immer noch auf der Suche nach einem Internetcafé. Und da wir auf dem Weg dorthin an einer Deutschen Bank vorbeikamen (die gibt’s neben Aldi, Lidl, Plus, Saturn und MediaMarkt hier nämlich zu Hauf), hat Richard mal auf gut Glück seine Karte in den Bankomat gesteckt und tatsächlich so viel rausgekriegt, dass wir uns die nächste Zeit keine Gedanken über Geld mehr machen müssen – hoffe ich jedenfalls. Das Internetcafé hätte genau wie das in Argèles 8€/Stunde gekostet, und da ich sowieso den USB-Stick mit den Fotos für den Blog im Bus vergessen hatte, haben wir uns statt vor'm Rechner zu hocken bei angenehmen 24°C vor das „Hotel de Paris“ unter einen Sonnenschirm gesetzt, die 8€ (und noch ein bisschen mehr) in Tapas investiert und es uns gut gehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLlAteElI/AAAAAAAAAEc/qzUaGMJHpQw/s1600-h/20080303-IMG_0038.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLlAteElI/AAAAAAAAAEc/qzUaGMJHpQw/s320/20080303-IMG_0038.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185766963902550610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit vollen Bäuchen und Ole im Tortilla-Koma sind wir dann weiter gen Süden gefahren. Leicht bekleidete Mädels saßen am Straßenrand, sonnten sich und warteten wohl darauf, dass ein sympathischer Trucker vorbeikommen und ihnen eine Mitfahrgelegenheit auf den Feldwegen, an deren Rändern sie sich positioniert hatten, anbieten würde, denn mit ihren Stöckelschuhen hätten sie diese unmöglich entlangwandern können. Sehr amüsant. Bis dahin. Aber da wir gedacht hatten, aus unserer Clermont-Ferrand-Erfahrung gelernt zu haben, nahmen wir uns vor, Barcelona zu umfahren. Da wussten wir noch nicht, dass wir uns in den Ruhrpott von Spanien begeben hatten. Die Stimmung kippte, als wir zum dritten Mal durch die Innenstadt von Granollers fuhren – wo bitte, geht’s denn aus der Stadt raus? - Nirgends so wirklich, so schien es. Irgendwann steuerten wir dann dort auf Barcelona zu – das war zumindest immer klar als Richtungsangabe zu erkennen, denn die Straßenschilder hier sind von der Größe her nicht wirklich klar in Ortsnamen oder Richtungsangaben zum Schwimmbad oder Fußballfeld unterscheidbar, vor allem, wenn man so wenig Spanisch kennt, wie ich das tue. Nachdem ich eine Weile meine Aggressionen in zickigen Kommentaren („Ich wollte sowieso nie nach Spanien, ist doch voll Scheiße hier“) entladen habe, haben wir kurz vor Barcelona angehalten und uns erst mal bei McDonald ein Happy-Meal reingepfiffen. Jaja, die Hippies, große Reden schwingen und dann doch Press-Aß essen gehen – ich weiß, ich weiß... Aber danach ging's uns ein bisschen besser und so haben wir entschlossen, Ole mit ordentlich Milch und Bledina (Trinkbrei-Zeugs) abzufüllen und so weit durchzufahren, bis wir die ganze Ecke um Barcelona rum hinter uns gelassen und einen Platz zum Schlafen und Durchatmen gefunden hätten. Zuvor hatte Richard mal einen Feldweg eingeschlagen (hinter Granollers, vor Barcelona), aber das Plätzchen da, auf dem man hätte stehen können, war total zugemüllt – dann lieber Nachtschicht einlegen. Das war eine gute Entscheidung. Ole fand's sowieso gut, der war der einzige von uns dreien, dem der ganze Tag nicht auf's Gemüt geschlagen ist – gab schließlich unzählige Laster, Busse, Krankenwagen, Polizeiautos und und und zu sehen. Und dann auch noch vor'm Fernseher einschlafen dürfen – toll! An unglaulichen Industrielandschaften vorbei haben wir schließlich im Park Regional Natural del Delta de l'Ebre angehalten. Kein Vergleich zu den Parks, die wir aus Frankreich gewöhnt waren, aber neben einem Gärtchen mit Oliven und dem Meer dahinter zu parken, war schon okay. Ich fand, es roch ein bisschen nach totem Fisch, als wir dort ankamen, aber Richard meinte, das stimmte nicht ganz, es röche nach Watt, das sei streng genommen toter Fisch mit Algen. In der Nacht fegte der Mistral über unsere Köpfen hinweg und nahm den Geruch mit sich mit. Dabei schwankte unser Bus so hin und her, dass ich glatt befürchtet habe, wir würden gleich umkippen. Habe mir dann die drei-komma-irgendwas Tonnen, die wir auf die Waage bringen, vor mein inneres Auge gehalten und bin dann doch irgendwann eingepennt. Ole juckte das im Übrigen überhaupt nicht. Man soll ja die Nacht nicht vor dem Morgen loben, aber seitdem wir unterwegs sind, hat er fast immer durchgeschlafen – juhu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLlQteEmI/AAAAAAAAAEk/bTtVjRqSfb0/s1600-h/20080304-IMG_0042.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLlQteEmI/AAAAAAAAAEk/bTtVjRqSfb0/s320/20080304-IMG_0042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185766968197517922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Müde war ich trotzdem, als wir am nächsten Tag weiter sind. Und schlecht gelaunt dazu, denn: Ostküste sucks! Die Landschaft könnte ja echt schön sein, aber was der Mensch daraus gemacht hat, ist erschreckend zu sehen. Die einzigen nett aussehenden Eckchen scheinen so ne Art „Gated Commuities“ zu sein, Ferienhäusschen für die Leute, die mal eben ihre neue Yacht mit 'nem Sondertransport in die Häfen schippern lassen und sich in einer der zahlreichen Privatkliniken, die wir dort gesehen haben, eine neue Nase schustern lassen um sich dann am Privat-Strand von der OP zu erholen. Und während das Inland mit krassen Industrieanlagen bebaut wurde, stehen am Meer unzählige Hotel-Kolosse für das einfache Volk und überfüllte (auch im März!) wie auch teure Campingplätze für Camper wie uns. Habe ich in Frankreich von Massentourismus gesprochen, kommt mir das in der Retrospektive vor, wie ein etwas größeres Schullandheim. Alicante sieht ein bisschen aus wie Frankfurt am Meer, nur vermutlich größer. Dazu die ganzen Supermercados, Baumärkte, Möbelgeschäfte und so weiter in den Gewerbegebieten und die Neubau-Fertighaus-Siedlungen, in denen 20 mal die selben Papp-Machée-Häuser nebeneinander in Reih und Glied stehen und es herrschen nahezu amerikanische Verhältnisse. Wobei es sich wohl quasi um einen Re-Import in Sachen Baustil handelt, zumindest, was die Wohnhäuser (Modelle Finca- oder Hacienda-Style, erhältlich in 3 und 5-Zimmer-Version, in Creme oder Lachsfarben) angeht. Und nachdem wir ordentlich Zeit verloren hatten, weil ich unbedingt mal durch die Innenstadt von Valencia (tatsächlich ganz nett) fahren wollte, was ja auch unserer neuen Strategie in Sachen Städte durchkreuzen („Augen zu und durch!“) entspricht, war der Tag schon wieder an unserer Windschutzscheibe vorbeigeflogen. Allerdings schien es unmöglich, einen ausreichend schönen Schlafplatz zu finden. Was soll ich sagen: Wir haben Ole wieder Milch mit Honig verpasst, uns mit Schokopuddings und mich mit einem leckeren Leffe ausgerüstet und die zweite Nachtschicht eingeläutet, wieder vorbei an jungen Mädels in sehr sehr kurzen Röcken, die in Bonzenautos einstiegen oder sich von braven Familienvätern wieder an einer Straßenecke absetzen ließen. Vorbei an Nachtclubs, Tabledance-Schuppen, dem Titti-Twister, Drogenumschlagplätzen, was weiß ich. Die Menschen auf der Straße kamen mir alle äußerst suspekt vor. Ich überlegte, ob ich nicht lieber unsere Türen abschließen solle, für den Fall, dass, wenn wir an einer Ampel stehen, plötzlich einer unsere Tür aufreißt und...&lt;br /&gt;Naja. Ist nix passiert. Wir leben noch. Kaum zu glauben, dass wir tatsächlich nur 2 Tage die Ostküste lang gefahren sind. Ich hätte gedacht, dass wir in zwei oder drei Tagen in Andalusien aufschlagen – statt dessen sind wir gestern Nacht in Mezarrón angekommen, wo wir uns einfach in einer schönen Wohngegend (kein Papp-Machée!) an einen Straßenrand gestellt und erst mal ausgeschlafen haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-697838205187945345?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/697838205187945345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=697838205187945345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/697838205187945345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/697838205187945345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/05032008-eastcoast-koller.html' title='05.03.2008 - Eastcoast-Koller'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eLkAteEjI/AAAAAAAAAEM/vVGUPTLhLr4/s72-c/20080302-IMG_0024.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-6529439270996629694</id><published>2008-03-05T06:30:00.000-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:45.834-08:00</updated><title type='text'>01.03.2008 - Die Camper und wir</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eK5gteEiI/AAAAAAAAAEE/hPW4fol4EPY/s1600-h/20080301-IMG_0019.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eK5gteEiI/AAAAAAAAAEE/hPW4fol4EPY/s320/20080301-IMG_0019.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185766216578241058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich war immer noch nicht schwimmen, es war ziemlich windig heute und wir waren nur kurz am Strand, weil wir keine Mütze für Oli dabei hatten und keine Ohrenschmerzen riskieren wollten. Bock auf Busfahren hatte auch keiner von uns und so sind wir noch einen Tag auf'm Campingplatz geblieben. Wir kommen uns fast wie Spießer dabei vor, aber Warmwasser aus der Leitung und Strom aus der Steckdose sind schon ganz nett zu haben. Ansonsten ziehe ich Outdoor-Strullern und Shit-Pits den Klohäuschen vor, besonders, wenn ich höre und sehe, wieviel Chlorwasser durch die Schüssel und ab in den Kanal rauscht für einmal Pipi machen. Ganz schön absurd, wenn man die Schilder in den Waschanlagen sieht: „Water is life. Don't waste it.“ und weder bei der Klospülung 'ne Stoptaste findet, noch die Wasserhähne so auf und zu drehen kann, wie man das braucht. Wenigstens können wir morgen, bevor wir uns weiter auf den Weg machen, unsere Wasserkanister füllen und kommen dann erst mal wieder ein paar Tage damit aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reise geht weiter – wobei ich gestern Abend kurz gedacht hatte, dass sie zu Ende wäre, wo sie doch grade erst begonnen hat. Hab nämlich mein Portemonnaie nicht gefunden und erst, nachdem Richard schon Strand und Spielplatz und Klo durchsucht und ich den Bus komplett auf den Kopf gestellt habe, fiel mir ein, dass ich's in die Kiste mit unseren Festplatten etc. gesteckt hatte, warum auch immer. Wir haben unsere USB-Sticks mit neuer Musik für die Fahrt beladen, haben Fotos ausgewählt und auch ein Internetcafé gefunden, das allerdings grade Mittagspause hatte (die in Frankreich anscheinend wirklich noch eingehalten wird) und zudem völlig überteuert war. 8€ für eine Stunde, das hat man vielleicht vor 10 Jahren bezahlen müssen, aber doch nicht im Jahre 2008, zu Zeiten von WLAN und „HotSpots“, oder? Angesichts dieses Wuchers und der Tatsache, dass ich meinen kleinen Reisebericht hier eh noch nicht getippt hatte, haben wir die Hochlade-Aktion auf demnächst verschoben. Und während Ole und Richard schon längst ins Land der Träume entschlummert sind, habe ich mir den Hintern platt gesessen um draußen, unter eine Decke gekuschelt, Merlot trinkend und Mousse au Chocolat essend zu schreiben, was Ihr vielleicht grade, wann auch immer das sein mag, lest. Aber jetzt reicht's. Es sind fast 3 Uhr nachts, in spätestens 5 Stunden steht Oli im Bett und steckt sein Köpfchen zum Fenster raus...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-6529439270996629694?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/6529439270996629694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=6529439270996629694' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6529439270996629694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6529439270996629694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/ich-war-immer-noch-nicht-schwimmen-es.html' title='01.03.2008 - Die Camper und wir'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R_eK5gteEiI/AAAAAAAAAEE/hPW4fol4EPY/s72-c/20080301-IMG_0019.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-7512388567321283914</id><published>2008-03-05T06:27:00.001-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:46.086-08:00</updated><title type='text'>29.02.2008 - Ach was für ein Leben als leichter Matrose...</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ot73ZEGI/AAAAAAAAAD0/pxo6q0obAgw/s1600-h/20080229-IMG_0169.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178832497384427618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ot73ZEGI/AAAAAAAAAD0/pxo6q0obAgw/s320/20080229-IMG_0169.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und da simmer! Am Mittelmeer! Juhu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber von vorne: Frühstück am Lac de l'auzas und Waschen in selbigem. Ich würde am liebsten reinspringen. Aber es ist immer noch zu kalt. Auf dem weiteren Weg mit toller Sicht auf die Montagne noire, die wir hinter uns gelassen haben, häufen sich die Palmen. Sie sind nun nicht mehr nur vereinzelt in den Gärten zu sehen, sondern säumen schließlich ganze Straßenzüge. Es ist T-Shirt-Wetter! Ich krame die Sonnencreme für Olchen aus'm Podest hervor. Richard sieht es als erster, das Meer. Die Pyrenäen haben wir schon von Weitem erkannt. Der Baustil ist nun eindeutig mediterran, leider werden die Dörfer aber weniger schnuckelig: Bienvenue à la Mer Mediterranée, willkommen im Land des Massentourismus. Wir kaufen zu Apothekenpreisen ein paar Teile ein, und finden tatsächlich in Argèles-sur-mer einen Campingplatz direkt am Meer, der geöffnet und sogar ganz nett ist. Ein Plätzchen zum wild campen zu finden sieht wenig vielversprechend aus, auch wenn wir wissen, dass Martin und Kerstin im November hier irgendwo gestanden haben. Die Parkplätze am Meer sind allesamt mit Schranken versehen, unter denen wir mit unseren 3,20m Höhe nicht durchkommen – und wohl auch nicht durchkommen sollen. Und weil Ole gegen Ende der Fahrt etwas unleidlich wurde – zu warm, zu langweilig – sind wir froh, uns für 10€/Nacht hier hinstellen zu können. Oli-Boli schiebt seinen kleinen Laster begeistert quer über die leeren Parzellen. Er will unbedingt mit einer französischen Familie Boule spielen, nimmt ausgiebig die Rutsche unter die Lupe und ist völlig von den Socken, als er mit nackten Beinchen im Wasser steht und in die anrollenden Wellen tritt. Dann bewirft er sich und uns mit kleinen Steinchen, die in unseren Schuhen, Jacken, Socken, Haaren, vor allem aber: in seiner Windel landen. Später dann noch Nudeln zum Abendessen und sein Glück ist perfekt. Nun schlummert er selig in unserem kuscheligen Hochbett und Richard und ich sitzen in einer lauen Februarnacht draußen, haben ein Stromkabel gelegt und laden unsere Akkus auf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178832501679394930" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ouL3ZEHI/AAAAAAAAAD8/5pmOvpxoowk/s320/20080229-IMG_0174.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Und Massentourismushochburg hin oder her: Es ist Off-Season, am Strand laufen nur wenige Menschen umher und die Landschaft ist traumhaft: mit Blick auf die Pyrenäen, deren Gipfel im Nebel schweben und im Sonnenuntergang mit den Füßen im Meer zu stehen, macht mich so glücklich, dass ich laut „Das ist der Hammer“ rufen muss, um nicht zu platzen. Das Wasser ist glasklar. Ich würde am liebsten reinspringen. Hab aber dummerweise kein Handtuch dabei. Aber morgen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-7512388567321283914?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/7512388567321283914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=7512388567321283914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/7512388567321283914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/7512388567321283914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/und-da-simmer-am-mittelmeer-juhu-aber.html' title='29.02.2008 - Ach was für ein Leben als leichter Matrose...'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ot73ZEGI/AAAAAAAAAD0/pxo6q0obAgw/s72-c/20080229-IMG_0169.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-6762079296599040151</id><published>2008-03-05T06:24:00.000-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:47.770-08:00</updated><title type='text'>28.02.2008 - von städten, molochen und dörfern mit lustigen namen</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97meb3ZD9I/AAAAAAAAACs/GvW1t-OVcrs/s1600-h/20080226-IMG_0046.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178830032073199570" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97meb3ZD9I/AAAAAAAAACs/GvW1t-OVcrs/s320/20080226-IMG_0046.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97mer3ZD-I/AAAAAAAAAC0/YoTpi3dd2tE/s1600-h/20080226-IMG_0058.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178830036368166882" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97mer3ZD-I/AAAAAAAAAC0/YoTpi3dd2tE/s320/20080226-IMG_0058.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Lac de Setton sah im Morgenlicht viel freundlicher als des Nachts, dennoch haben wir unseren eigenen Rekord in Sachen Abfahrtszeit gebrochen und waren um 10h on the road. Zwar hatten wir vor unserer Reise geplant, Gebirge – so möglich – zu umfahren, aber nun hatte sich Richard den Park Natural Régional den Volcans d'Auvergne als Etappenziel ausgesucht. Am frühen Nachmittag haben wir eine kleine Rast in den Monts-Domes gemacht und wollten dann weiter südlich ein nettes Plätzchen zum Campieren suchen. Leider haben wir aber nur eine Karte im Maßstab 1:700 000 zur Hand, auf der die meisten Orte, durch die wir fahren, nicht eingetragen sind, und so fanden wir uns plötzlich auf der Straße nach Clermont-Ferrand wieder, eine größere Stadt, die wir eigentlich umfahren wollten. Kein Weg führte mehr daran vorbei – und auch erst mal nicht mehr daraus hinaus. Die Stadt stellte sich als ziemlicher Moloch heraus, der uns verschluckt und erst nach einer guten Stunde wieder ausgespuckt hat. Wir hangelten uns von Kreisverkehr zu Kreisverkehr, von „touts-directions-“ zu „autre-directions“-Schildern und wären fast auf der Autobahn nach Montpellier gelandet, ohne einen Plan zu haben, wie das genau mit der Maut funktioniert (brauchen wir Kleingeld und wenn ja, wieviel?). Endlich aus Clermont-Ferrand raus, kreuzten wir dann jene Straße, die wir nach unserer Rast hätten nehmen müssen, um die Stadt zu umfahren. Hmpf!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178830753627705330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nIb3ZD_I/AAAAAAAAAC8/T17ksEtebgU/s320/20080226-IMG_0061.jpg" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178830757922672642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nIr3ZEAI/AAAAAAAAADE/6Nr3evPC7lE/s320/20080227-IMG_0079.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wir fuhren weiter durch die Berge, auf deren Wipfeln noch Schnee liegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass noch vor 10 Jahren um diese Jahreszeit auch die Täler schneebedeckt waren. Die globale Erderwärmung lässt grüßen. Die kleinen Dörfer scheinen jedenfalls auch für den Wintersport-Tourismus ausgelegt gewesen zu sein. Der bleiben nun aus und damit die meisten Cafés, Hotels und Restaurants geschlossen. Glück im Unglück für uns: läge hier Schnee, könnten wir ohne Winterreifen wohl kaum hier durch fahren – und selbst mit Holzofen und Schneeketten ausgestattet wäre uns das zu kalt und zu ungemütlich. Und überhaupt hat mir allein der Anblick von Schnee gereicht, um mich nach einer heißen Dusche zu sehnen. Ich habe mir daraufhin gewünscht, in dem Ort, den wir als Tagesziel ansteuerten, ein Schwimmbad mit Sauna – wenn nicht einen geöffneten Campingplatz – zu finden. Und tatsächlich gibt es in St.Nectaire, wo wir einen ganz passablen Parkplatz fanden, ein Thermalbad. Wir nahmen uns vor, den nächsten Tag mit Chillen, Planschen und Saunieren zu verbringen. Allerdings war Oliman den ganzen Tag über verdächtig still. Seine “Brrr“-Motorengeräusche, seine „Oah!s“ und „Daaaa!s“ angesichts entgegenkommender Laster und Trecker und „Hu!Ha!s“ angesichts aller Fahrzeuge, die ein Blinklicht auf dem Dach haben (abgeleitet von „Tatü!Tata!“, was er noch nicht aussprechen kann) wurden weniger enthusiastisch und blieben schließlich ganz aus. Und weil sein Köpfchen ziemlich heiß war, haben wir mal Fieber gemessen: 39,4°C. Wir haben allerhand Vermutungen aufgestellt, was die Ursache dafür sein könnte, aber was es auch gewesen sein mag (Reisefieber vermutlich): wichtig war, dass es ihm dabei nicht sonderlich schlecht ging und er am nächsten Morgen wieder ganz der alte Ole war, der erst mal seinen Kopf aus der Dachluke steckt um nach dem Wetter und unserem Standort zu schauen und „Boah!“ ruft, weil ein fetter Laster am Parkplatz vorbeifährt. Das mit dem Schwimmbad haben wir trotzdem sein gelassen. Haben statt dessen bei einem Bauern leckeren Käse gekauft und unsere Tour de France fortgesetzt. Besonders weit sind wir, um ehrlich zu sein, aber nicht gekommen. Das liegt zum einen daran, dass unser Weg gerne mal steil bergauf geht, was unsere Reisegeschwindigkeit sozusagen reziprok-proportional auf 30-60km/h herabsenkt. Und dank der Tatsachen, dass etliche Ortsnamen doppelt und dreifach vergeben zu sein scheinen (so liegen Villefranche-de-panet und Villefranche-de-Rouergue nur etwa 80km voneinander entfernt), unsere Straßenkarte eben nicht die detaillierteste ist und ich als Richards CoPilotin seit jeher an einer ausgeprägten OrientierungsLegasthenie leide, verfahren wir uns des Öfteren. Solange wir dadurch allerdings nicht in hässlichen Städten landen, finden wir das gar nicht so schlimm. Schließlich ist der Weg das Ziel. Überlegen wir uns halt eine andere Route, wir sind da recht flexibel. So auch gestern: einmal falsch abgebogen, schon kurvten wir kilometerweit auf schmalen Straßen durch den Wald (ohne genaue Peilung, wo wir waren und so die Straße enden würde), an kleinen Wildbächen und imposanten Felswänden entlang. Den Kletterern unter Euch hätten die Herzen sicherlich höher geschlagen. Wir hatten uns dort aber noch keinen Schlafplatz gesucht, weil wir nach wie vor vorhaben, eine kleinere Stadt oder ein größeres Dorf mit geöffnetem Campingplatz und InternetCafé aufzusuchen, um Fotos zu sortieren, hochzuladen und eben auch das, was ich zunächst in ein Ringbuch schreibe, abzutippen und ins Netz zu stellen. Wir haben also Aurillac angesteuert, was uns aber auch zu groß und zu hässlich erschien, als dass wir dort über Nacht hätten bleiben wollen (abgesehen davon, dass der Campingplatz im Ort natürlich geschlossen war). Es gibt dort zwar einen Parkplatz für WoMos im Stadtzentrum, aber für die Strom- und Wasserzapfsäule, die es dort gab, brauchte man spezielle Münzen, die in dem Café nebenan grade ausverkauft waren. Es widerstrebt uns ziemlich, dass wir jedesmal Wasser in 5l-Wasserkanistern im Intermarché kaufen müssen, wenn unser Vorrat knapp wird, weil wir auf diese Art und Weise natürlich viel mehr Müll produzieren, als uns lieb ist. Wir müssen uns da mal was anderes überlegen, nette Einheimische anquatschen oder so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unserem Abstecher nach Aurillon jedenfalls haben wir noch ziemlich lange nach einem Stellplatz gesucht, sind durch nette, mittelalterliche Dörfer gefahren und haben irgendwann auf dem Sportplatz in Calvinez schlapp gemacht. Der wird nämlich auch als Campingplatz angepriesen: für 0,60€/Nacht darf man hier sein Zelt hinterm völlig zugeschissenen Klohäuschen aufstellen. Natürlich war aber niemand da, der uns zur Kasse gebeten hätte. Abends – wir waren grade beim Zähneputzen – drehte die Gendarmerie in ihrem Streifenwagen eine Runde ums Fußballfeld, ließen uns aber in Ruhe, morgens wurde ich vom (aus Soller bereits vertrauten) Krähen eines Hahns geweckt und sah von unsere Dachluke aus ein Dutzend Hühner samt Gockel auf eben jenem Fußballfeld nach Regenwürmern picken.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178830757922672658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nIr3ZEBI/AAAAAAAAADM/3l4tUTfhgD0/s320/20080228-IMG_0086.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir im Park Natural Régional Haut-Languedoc angelangt. Die Fahrt hierhin war atemberaubend schön. Ich bin so froh, auf diese gemütliche Art und Weise unterwegs zu sein. Würden wir Autobahn fahren, bekämen wir dieses wunderschöne Land doch gar nicht wirklich zu sehen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Landschaft und auch die Häuser verändern. Sahen die Dörfer zu Beginn unserer Reise zwar etwas angestaubt und typisch französisch-schmuddelig, aber insgesamt hell, freundlich und ein bisschen verspielt aus, die Berge mehr Hügel, sanft und easy-going, waren die Häuser in der Auvergne alte Natursteinbauten, einfach und schlicht, die Berge viel schroffer. Nun, im Languedoc, ahnen wir die Nähe zum Mittelmeer am teilweise schon mediterranen Baustil. Die Berge werden grüner, einige Bäume blühen bereits und Palmen in den Vorgärten haben wir auch schon gesehen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178831436527505442" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nwL3ZECI/AAAAAAAAADU/nRJ2oqrB2wU/s320/20080228-IMG_0107.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das Highlight des Tages war Salles en-Source, „une perle accrochée à la vallée“, ein nettes Dorf, eingerahmt von Felswänden mit Höhlen und Grotten, Rinnsälen und einem Wasserfall, dessen Wasser sich in einem kleinen Pool sammelt um von dort aus weiter ins Tal zu fließen. Ich wäre am liebsten gleich reingesprungen! Aber es ist immer noch zu kalt... Vielleicht kommen wir ja nochmal dorthin, im Sommer. Würde mich freuen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178831440822472754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nwb3ZEDI/AAAAAAAAADc/2azmpVr0H9c/s320/20080228-IMG_0124.jpg" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178831445117440082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nwr3ZEFI/AAAAAAAAADs/u1i-J7qq01g/s320/20080229-IMG_0155.jpg" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178831440822472770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97nwb3ZEEI/AAAAAAAAADk/YLvQQ66jg_s/s320/20080228-IMG_0133.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir unsere Mittagspause spontan dort verbracht haben, haben wir uns noch ein bisschen verfahren, sind durch kleine Bergdörfer gebrettert, Berge rauf, Berge runter, in Wälder rein und wieder raus, Kurve links, Kurve rechts und immer so weiter – nichts für 'nen schwachen Magen! Hat aber Spaß gemacht... Noch bei Tageslicht haben wir den Lac de l'auzas im Park Natural Régional du Haut-Languedoc, hinter Canac und Murat, erreicht, draußen gekocht und gegessen (wie immer, wenn das Wetter es zulässt) und den Sternenhimmel betrachtet, der mal wieder echt sehenswert ist.&lt;br /&gt;Morgen geht’s ans Meer! Bonne nuit!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-6762079296599040151?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/6762079296599040151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=6762079296599040151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6762079296599040151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/6762079296599040151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/der-lac-de-setton-sah-im-morgenlicht.html' title='28.02.2008 - von städten, molochen und dörfern mit lustigen namen'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97meb3ZD9I/AAAAAAAAACs/GvW1t-OVcrs/s72-c/20080226-IMG_0046.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-754328114166749470</id><published>2008-03-05T06:22:00.000-08:00</published><updated>2008-03-17T14:40:50.128-07:00</updated><title type='text'>26.02.2008 - Familyday und Gruselwald</title><content type='html'>Wir haben uns also einen gemütlichen Familientag am Lac de Madine gemacht. Vogelschwärme zogen beim Spazierengehen über unseren Köpfen von Baumwipfel zu Baumwipfel. Nur eine Handvoll Sonntagsfahrer, Wanderer und Ornitologen sind uns begegnet und grüßten mit einem freundlichen „Bonjour“. Et c'etait une bonne journée! Ansonsten: keine Häuser, keine Lichter, keine Geräusche außer die der Enten, Schwäne und so weiter; nur das Läuten der Kirchturmglocken aus den nächsten Ortschaften und ein gelegentliches Flugzeug am Himmel zeugten von Menschen in relativer Nähe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise war der Montagmorgen ein bisschen verregnet. Nicht doll, nur Nieselregen, aber genug, um es draußen zu ungemütlich zum Auf-dem-Teppich-Fläzen zu machen. „Glücklicherweise“ schreibe ich, weil der Abschied von diesem schönen Ort mir sonst schwer gefallen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also sind wir weiter südwärts getuckert. Ich muss dazu sagen, dass wir ausschließlich auf Landstraßen und bei einem angenehmen Tempo von maximal 70km/h reisen. Durch hübsche, verschlafene, teils verlassene Dörfer und Städtchen hindurch sind wir nun im Park Natural Régional de Morvan angekommen. Der Himmel klärte immer mehr auf und in der Hoffnung, einen ähnlich schönen Ort wie den letzten zu finden, fuhren wir immer weiter, in den Sonnenuntergang und dann weiter im Dunkeln, enge, gewundene, holprige Waldstraßen entlang, an deren Rändern ab und an zwar einige Häuschen standen, die aber zum größten Teil dunkel, unbewohnt und baufällig waren. Ich fühlte mich an eine alte Story, einen Klassiker quasi, erinnert: Eine junge Familie fährt nachts durch den Wald, als der Motor zu qualmen beginnt. Der Vater steigt aus, sieht nach, sieht, dass sie Hilfe brauchen werden. Er will zurück in die nächste Ortschaft wandern; Mutter und Kind bleiben zurück. Der von hinter der geöffneten Motorhaube hervorsteigende Dampf wird langsam lichter, als plötzlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähem. Wir hatten glücklicherweise keine Panne und sind wohlauf am Lac de Setton in der Bourgogne angekommen. Dieser ist anscheinend touristisch gut erschlossen – allerdings nicht im Februar. So steht unser Büs'chen nun vor den Toren eines Campingplatzes (die Tore sind offen, aber es ist niemand da), direkt vor einem „Verboten!“-Schild. Die Strandpromenade ist hell erleuchtet, aber: il n'y a personne. Und während am Lac de Madine die Abgeschiedenheit, die wir dort vorfanden, ganz wunderbar war, wirkt sie hier, inmitten leerstehender Ferienhäuser, Klohäuschen und Grillhütten, unheimlich. Ich habe Richard in den letzten zwei Stunden, in denen wir hier stehen, schon mindestens 3 mal gefragt, ob er nicht auch ein komisches Geräusch gehört hat... Wir haben jedenfalls gleich beschlossen, morgen früh direkt weiter zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen liebe ich Frankreich. Ich wusste das ja schon immer, obwohl ich bislang erst auf Klassenfahrt in der Bretagne und für einen Tag in Paris war. Ich habe in den hintersten Ecken meines Hirns noch ein paar Fetzen Schulbuchfranzösisch hervorgekramt, kann Geschriebenes (wenn auch nicht Gesprochenes!) verstehen und auch mich selbst einigermaßen verständlich machen. Im Notfall geht auch ein „Parlez-vous anglais?“ SupermarktMerlot aus'm 3l-Kanister schmeckt formidable und die Errungenschaft des Tages ist eine Taschenlampe ohne Batterien: 5 min. Kurbeln, 80 min. Licht. Très bien. Bonne nuit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-754328114166749470?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/754328114166749470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=754328114166749470' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/754328114166749470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/754328114166749470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/wir-haben-uns-also-einen-gemtlichen.html' title='26.02.2008 - Familyday und Gruselwald'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-1862325432215682706</id><published>2008-03-05T06:13:00.000-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:48.491-08:00</updated><title type='text'>25.02.2008 - Maitenant...</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97idL3ZDzI/AAAAAAAAABc/jze51cfT6fI/s1600-h/20080222-20080222-7469.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97idr3ZD0I/AAAAAAAAABk/TLesE5jlLN8/s1600-h/20080223-20080223-7477.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178825621141786434" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97idr3ZD0I/AAAAAAAAABk/TLesE5jlLN8/s320/20080223-20080223-7477.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ieb3ZD1I/AAAAAAAAABs/f2GY_qhuR1E/s1600-h/20080223-20080223-7493.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178825634026688338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97ieb3ZD1I/AAAAAAAAABs/f2GY_qhuR1E/s320/20080223-20080223-7493.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;... scheint mir die Sonne ins Gesicht. Direkt vor mir liegt der Lac de Madine, oder zumindest ein Stückchen davon, der ist nämlich ganz schön groß. Wir haben dieses wunderschöne Plätzchen einfach so gefunden, sind teils unserer Karte, teils unserer Intuition, teils den unzähligen Straßenschildchen mit hübschen französischen Namen, die ich immer durcheinander werfe, gefolgt, um am Anfang des Park Natural Régional Lorraine die „tour de lac“ einzuschlagen, an deren Ende einfach stehen zu bleiben und unser Lager zu errichten. Die Wellen plätschern, Schwäne jagen (mit?)einander quer über's Wasser und machen zusammen mit Enten und anderem Federvieh einen Riesen-“Krach“. Vor allem abends geht hier die Post ab – ist es Paarungszeit? Wüsste ich nicht, dass das Wasser eiskalt ist, würde ich glatt reinspringen. Heute Morgen hab ich für ein paar Sekunden die Hände reingehalten und nur dank des warmen Teekessels wieder aufgetaut bekommen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178829155899871170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97lrb3ZD8I/AAAAAAAAACk/CwGK5qhEj9g/s320/20080224-20080224-7503.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt war hier morgens eine ziemliche Suppe, so dass Richard erst mal um halb 8 den Ofen angeschmissen hat. Jetzt trübt kein Wölkchen den Himmel und ich freue mich schon jetzt auf den Sternenhimmel, später. Gestern Abend war der nämlich ganz schön spektakulär. Himmel und See nahmen die selbe Farbe an. Wir sahen erst Sirius als einzigen Stern, bald darauf war auch Orion zu sehen und dann, im nächsten Moment war der Himmel übersäht mit leuchtenden und funkelnden Sternen (als hätte jemand unzählige Lämpchen angeknipst), die sich im Wasser spiegelten. Versuche, dies in Fotos festzuhalten oder in Worten auszudrücken, können nur in Kitsch ausarten; dennoch: stellten wir uns an den Rand des Sees, sah es aus, als täte sich direkt vor unseren Füßen der Himmel auf. Kein Wunder, dass manch ein Mensch ins Wasser gestiefelt ist. So etwas Schönes hab ich lange nicht gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178827708495892338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97kXL3ZD3I/AAAAAAAAAB8/ujcaviemMjs/s320/20080223-20080223-7496.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-1862325432215682706?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/1862325432215682706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=1862325432215682706' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/1862325432215682706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/1862325432215682706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/maitenant.html' title='25.02.2008 - Maitenant...'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97idr3ZD0I/AAAAAAAAABk/TLesE5jlLN8/s72-c/20080223-20080223-7477.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9044797847783976364.post-2686183063455327702</id><published>2008-03-05T06:10:00.000-08:00</published><updated>2008-12-11T15:07:49.865-08:00</updated><title type='text'>Was bisher geschah...</title><content type='html'>&lt;div&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178824865227542290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hxr3ZDxI/AAAAAAAAABM/gDCMKZQ3yrw/s320/20080208-20080208-7309.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97gNr3ZDrI/AAAAAAAAAAc/l5XgX-1LBP8/s1600-h/20080208-20080208-7255.jpg"&gt;&lt;/a&gt;Was bisher geschah...&lt;br /&gt;Letztes Jahr im Juni fuhren Richard, Ole und ich mit dem Zug nach Kiel, um uns einen bei mobile.de angebotenen Bus anzusehen. 3200€ sollte der kosten, war im Grunde genommen komplett als WoMo ausgebaut, der Motor "schnurrte wie ein Kätzchen", die Karosserie hatte jedoch einige Roststellen, die spätestens bis zum nächsten TÜv behoben werden mussten. Der Verkäufer hatte das Ding für 2200€ blind bei ebay ersteigert und angefangen, daran zu basteln, hatte 1000€ Reparaturkosten reingesteckt und dann Stress mit seiner Frau über die ganze Sache bekommen. Die wollte den Bus letztendlich nicht mehr vor der Haustür stehen haben. Wir hatten unsererseits Beratung seitens eines quasi-verwandten Kfz-Mechanikers, der sagte: "1500 und keinen Cent mehr." Ulli, der Verkäufer, offensichtlich unter Zugzwang, willigte ein. Wir hatten fast ein schlechtes Gewissen, als wir uns um 1500€ ärmer, dafür aber mit 83PS unter unseren Hintern auf den Rückweg nach Köln machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir ein Töurchen mit „Paule Panzer“ aka der „Grünen Minna“ nach Ilow (tief im Osten) und de Haan (weit im Westen) unternommen hatten, machte sich Richard auf den Weg nach Ankershagen (wieder tief im Osten), riss den kompletten Innenausbau (dunkel, eng und ein bisschen muffig) raus, setzte neue Bleche an die A-Säule (vorne an der Windschutzscheibe) und eine neue Scheibe ein (denn die alte war im Laufe der A-Säulen-Aktion zu Bruch gegangen) und schweißte quasi im Schweiße seines Angesichts was das Zeug hielt, so dass ein wunderbar luftiges Hochdach (3,20m) entstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit, so gut. Des Weiteren sah unser Plan wie folgt aus: Wohnungsauflösung von Richard: Anfang August. Wohnungsauflösung Ela, Ava, Aron und Ole: Anfang Oktober. Ein paar Tage Innenausbau und dann spätestens Ende Oktober, nach Oles erstem Geburtstag: ab in den Süden, um im Warmen zu überwintern... Denkste!&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178824860932574978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hxb3ZDwI/AAAAAAAAABE/o-Le0KvXnhs/s320/20080208-20080208-7255.jpg" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178824852342640354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hw73ZDuI/AAAAAAAAAA0/6HAwurtTokk/s320/20080113-20080113-7090.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Zwar haben wir in Soller den denkbar schönsten Ort und in der Familie Stein die denkbar tollsten Gastgeber gefunden, die wir uns hätten vorstellen und wünschen können. Aber wir stellten fest, dass sich die ganzen Schreinerarbeiten nun mal eben nicht in ein bis zwei Wochen erledigen ließen, insbesondere nicht mit einem Krabbelkind dabei. Und zudem war Richard finanziell so angeschlagen, dass er erst mal auf'm Weihnachtsmarkt schaffen gehen musste. Am 26.10. verabschiedeten uns von unseren Freunden Martin und Kerstin, mit denen zusammen wir hatten aufbrechen wollen. Es folgte eine Zeit voll Arbeit für Richard und Rumgetingel zwischen Soller, Bergheim und Köln für Ole und mich, stets schwer bepackt mit allem, was ich für mich (Unterwäsche, Zahnbürste, Portemonnaie und einem Buch) und Ole (Windeln, Feuchttücher, Breichen, Fläschchen, Banänchen, Klamotten, Schlafsack, Spielzeug, Bücher, Karre und und und) so benötigte. Puh!&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178824856637607666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hxL3ZDvI/AAAAAAAAAA8/vYiwLuoSDrs/s320/20080202-20080202-7181.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Und nachdem wir schon Wetten verloren hatten („Nein, zur Silvesterparty sind wir auf keinen Fall mehr hier {in Soller}“) , wagten wir nicht mehr, Ansagen dieser Art in Bezug auf die anstehende Karnevalsparty zu machen. Tatsächlich habe wir die jecken Tage noch im Rheinland verbracht und sogar Richard, der alte Fischkopp alias Lawrence of Arabia hat sich kostümiert. Aber so schön es in der Voreifel auch ist, war uns kurz nach Aschermittwoch klar, dass es an der Zeit war, aus'm Quark zu kommen und uns auf den Weg zu machen.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178824869522509602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hx73ZDyI/AAAAAAAAABU/uVcOY5Ojdkw/s320/20080217-20080217-7460.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wer Richard kennt, der weiß, dass er zwar wunderhübsche Sachen basteln kann, dazu aber erst in kreativem Chaos versinken muss. Und wer Ole und mich kennt, wird lachen bei der Vorstellung, dass ausgerechnet wir beiden diesem Chaos entgegenwirken sollten. Wir habe unzählige Male Zeug aus dem Bus aus- und irgendwo hingeräumt, um wieder neues einzuladen und durch die Gegend zu karren. Ich glaube, ich habe in den vergangenen 4 Monaten nahezu jeden Gegenstand, den ich besitze, mindestens 5mal in der Hand gehabt und von a nach b nach c geräumt. Würde ich zeitreisenderweise mir selbst vor 10 Jahren einen guten Rat geben, wäre dies, nicht so viel Kram anzusammeln. Aber sag das mal einer Bibliophilen, die in einer Buchhandlung arbeitet. Ist wie nen Koch auf Diät zu setzen... Meine Bücher sind nun aber in guten Händen. Des Weiteren hab ich eine starke Aversion gegen Jutetüten entwickelt, in den Dingern habe ich nämlich in dieser Zeit meinen halben Hausrat durch die Gegend geschleppt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: irgendwie habe wir es hingekriegt, am Donnerstag, den 22.02.2008 in unserem neuen Zuhause vom Hof an der Grotte runter zu rollen – zwar weder um 14h (wie geplant), noch um 15 Uhr (wie verschoben), sondern erst so gegen halb 5. Ich muss zugeben, ein bisschen angespannt gewesen zu sein, ob der Uhrzeit, ob dem Stress der letzten Wochen und ob der ganzen Unternehmung überhaupt, aber nach ein paar Kilometern konnten wir schon wieder Witze über Eifler Ortsnamen („Soller Kommern?“, „Sinzenich in Merzenich?“ - „Nee, jetzt simmer in Nöthen“) machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und immerhin haben wir es an diesem Abend bis nach Nettersheim (etwa 60km von Soller entfernt) geschafft, nachdem wir noch eine Weile bei Claudia und Günther in Kreuzau hängen geblieben sind. Im Dunkeln dort angekommen, haben wir tatsächlich 7€ für nen Stellplatz (ohne Duschen, WC oder auch nur Mülleimer, Trinkwasser kam extra) gelatzt. Freitags haben wir am „Römertempel“ (ursprünglich keltischer Kultur) den dort in Stein verzeitlichten drei Göttinnen „Hallo“ gesagt, sie unserem Buddha vorgestellt und uns eine gute Reise gewünscht. Kann ja nicht schaden. Danach ging's nach einer kleinen Einkaufstour weiter nach Trier, wo wir ein Stückchen außerhalb der Stadt ein ganz annehmbares Plätzchen zum über Nacht stehen gefunden haben. Zwar ist „schön“ was anderes, aber es war dunkel und wir brauchten ein Abendessen. &lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178826209552306018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97i_73ZD2I/AAAAAAAAAB0/jLwo7IRQWwY/s320/20080222-20080222-7469.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Vorteil eines nicht allzu pittoresken Stellplatzes ist, dass man entsprechend schnell und zeitig am nächsten Tag wieder los kommt. So sind wir Samstags gegen halb 12 weitergefahren – rekordverdächtig früh für uns Zottels –, haben in Luxemburg für 1,08€/l Tank und Reservekanister ordentlich voll gemacht, fuhren die MoselWeinStraße entlang und waren dann ratzefatz in Frankreich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9044797847783976364-2686183063455327702?l=familie-zottel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://familie-zottel.blogspot.com/feeds/2686183063455327702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9044797847783976364&amp;postID=2686183063455327702' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/2686183063455327702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9044797847783976364/posts/default/2686183063455327702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://familie-zottel.blogspot.com/2008/03/was-bisher-geschah.html' title='Was bisher geschah...'/><author><name>frau zottel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14320255377760521144</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_YpMu6cvU8kE/R97hxr3ZDxI/AAAAAAAAABM/gDCMKZQ3yrw/s72-c/20080208-20080208-7309.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
